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Herzinfarkt und Schlaganfall: richtig vorbeugen

Es muss nicht zwingend Sport sein. Bereits nach 30 Minuten Bewegung – Spazieren, Radfahren – am Tag messen Sportmediziner positive Effekte für das Herz-Kreislauf-System. Längeres sitzen, ist das genaue Gegenteil: ungesund!

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 8 Jahren vor 0

Laut dem Herzbericht 2016 starben 2014 statistisch betrachtet in Wiesbaden knapp 1.500 Personen an einem Herzinfarkt. Landesweit waren es 3.200.

Ob zackig spazieren gehen oder zum Vorabendprogramm im Fernsehen auf dem Ergometer in die Pedale treten: Ausdauernde Alltagsaktivitäten sind ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Gefäße. Damit lassen sich die Blutfette positiv beeinflussen, langfristig der Blutdruck senken und der Blutfluss verbessern, wie das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ schreibt.

Nicht zu viel sitzen

Erste Effekte messen Sportmediziner schon nach vier Wochen. Experten empfehlen, täglich mindestens 30 Minuten aktiv zu sein. Dr. Elisabeth Schieffer, Internistin und Kardiologin am Institut für Sportmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover, rät zudem, den Gefäßen zuliebe nicht so viel und so lange zu sitzen.

Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen

„Spätestens nach eineinhalb Stunden aufstehen und sich bewegen.“ Gesunde Arterien garantieren steten Blutfluss und Sauerstoffnachfuhr für Organe und Gewebe. Bei Arteriosklerose geht die Elastizität der Gefäße verloren, sie verstopfen, versteifen sogar. Es drohen Herzinfarkt und Schlaganfall. Doch auch Gedächtnis, Herz, Bauch und Beine leiden.

Zehn-Punkte-Plan

Der neue „Senioren Ratgeber“ hat daher einen Zehn-Punkte-Plan zusammengestellt, mit dem jeder dazu beitragen kann, seine Gefäße jung zu halten. Er reicht von der Teilnahme am Gesundheits-Check beim Hausarzt über eine mediterrane Kost mit viel Gemüse und Obst, Fisch und Meeresfrüchten sowie den Verzicht aufs Rauchen bis hin zu gutem Schlaf.

Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 12/2017 liegt jetzt in vielen Wiesbadener Apotheken aus.

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