Hausärzte können schneller impfen. Sie kennen die Krankheitsgeschichte der Patienten und müssen nicht erst alles abfragen. Los gehts im April.

Die Minister der Länder haben sich am 19. März im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz ausschließlich mit dem Thema Impfen auseinandergesetzt. Vorweg hat der Bund mitgeteilt, das Biontech die Zahl der Impfdosen erhöht habe, sowie die Impfung Astrazeneca mit Astrazeneca fortgesetzt werden könne. Insgesamt stehen damit Ende März bundesweit rund 5 Millionen Impfdosen bundesweit zur Verfügung – 380 Tausend Impfdosen für Hessen in den nächsten 2 Wochen. Entgegen vorheriger Aussagen reichen die Impfdosen so schon Anfang April, um Hessens Hausärzte in die Impfstrategie des Landes mit einzubinden, so Ministerpräsdident Volker Bouffier.

„Mit der Erhöhung der zugeteilten Impfdosen bekommen Hessens Hausärzte ab April etwa 20 Impfdosen je Woche und pro Arzt. Im Laufe des Aprils wird die Zahl der Dosen dann verdreifacht, sodass 60 Impfungen pro Arzt und Woche zur Verfügung stehen.“ – Ministerpräsident Volker Bouffier

Ministerpräsident Bouffier hat am Freitagabend betont, dass die Impfverordnung grundsätzlich auch für alle Hausärzte gelte. Das bedeute, dass weiterhin die vulnerablen Gruppen bei der Impfung durch die Hausärzte an erster Stelle stehen – und auch per Hausbesuche zu impfen seien. Dabei würden auch die Betreuer mit geimpft.

Im Rahmen der Minsterpräsidentenkonferenz habe man sich auch darauf geeinigt, dass Grenzanlieger, bekommen aus Solidarität, einen höheren Anteil an Dosen erhielten.

Hessen verfolgt weiter das Ziel, möglichst viel und schnell zu impfen. Sobald der nächste Impfstoff bereitsteht, könne auch über den Einstieg Betriebsärzte diskutiert werden. Hessens Impfstrategie sehe vor, dass Impfdosen nach dem Schlüssel – zuerst die Impfzentren, dann die Hausärzte und Ende April auch die Betriebsärzte – verteilt werden.

Foto:©2021 Volker Watschounek

Weitere Nachrichten zum Coronavirus lesen Sie hier.

Die offizielle Internetseite des Robert-Koch-Instituts mit Fallzahlen finden Sie unter: www.rki.de.

 

Advertisement

Sie möchten keinen Beitrag mehr verpassen und stets aktuell informiert sein? Dann bestellen Sie doch gleich unseren Newsletter oder folgen uns auf Twitter, Instagram und werden Sie Fan von Wiesbaden lebt!