Diana ist in der römischen Mythologie die Göttin der Jagd, des Mondes und der Geburt, Beschützerin der Frauen und Mädchen. Ihr entspricht die Artemis in der griechischen Mythologie.

Seit 1959 stand die Göttin der Jagd neben den früheren Rhein-Main-Hallen am Brunnen seitlich der Friedrich-Ebert-Allee. Um die Diana Figur im Rahmen des Baus des Rhein-Main Congress-Centers zu schonen, wurde die sie im August 2018 abgebaut und eingelagert. Nach Fertigstellung des Rhein-Main Congress-Centers wurde die Herbert-Anlage im letzten Herbst in den von den Baustelleneinrichtungen beeinträchtigten Bereichen wieder hergestellt. Damit ergab sich die Gelegenheit, die Parkanlage in Anlehnung an das Parkpflegewerk aufzuwerten und die Diana-Figur innerhalb der neuen Pflanzflächen wieder aufzustellen.

Hand in Hand

Nach Beendigung der Pflanzarbeiten im Frühjahr bilden nun Baumgruppen, Blühsträucher sowie Staudenflächen einen grünen Hintergrund für die Skulptur. Die neu errichteten Wegeflächen sowie ein Sitzplatz mit Bänken laden zum Aufenthalt in der Herbert-Anlage ein. Die Kosten für die Wege- und Pflanzarbeiten wurden vom Grünflächenamt und der TriWiCon getragen; die Restaurationsarbeiten sowie das Aufstellen der Diana Figur hat das Kulturamt bezahlt.

Modell, Enkelin… vier Generationen

Das bronzene Abbild einer Frau mit Bogen, das die römische Göttin der Jagd darstellen soll, wurde von Adam Herbert gestiftet. Zur Wiedereinweihung und Wiederaufstellung waren auf Einladung des Grünflächenamts mit der Enkelin Gisela Wagner, ihrer Tochter Katharina Lange und der UrUr-Enkelin Victoria Lange gleich drei Nachfahren der Frau, welches für die Skulptur von Bildhauer Wilhelm Knapp seinerzeit Modell stand – begleitet von den Familienmitgliedern Bernd Fastje, Ulrike und Carlo Altenheimer anwesend.

Diana, aus der römischen Mythologie

Hauptheiligtum der Diana in Rom war ihr Tempel auf dem Aventin, der nach der Überlieferung von Servius Tullius gegründet worden war. Noch zur Zeit des Dionysios von Halikarnassos war die auf einer bronzenen Säule aufgezeichnete Stiftungsurkunde erhalten. Das Heiligtum wird darin als Dianatempel des Latinerbundes bezeichnet. Das Stiftungsfest an den Kalenden des Sextilis (1. August) stimmt mit dem des Heiligtums von Nemi überein. An diesem Tag war ein Festtag der römischen Sklaven (servorum dies) und die römischen Frauen wuschen und pflegten ihr Haar besonders. Dann zogen sie fackeltragend in einer Prozession zum Hain der Göttin von Nemi. (Quelle: und nachzulesen auf Wikipedia)

 

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