1 Euro Mitgliedsbeitrag pro Monat für die Premiumstufe des Portals Vollepassion waren zu viel und entzweien den DVV Vorstand und den Verband.

Der Präsident des DVV Vorstands Thomas Krohne, Vize-Präsident Recht & Breitensport Dr. Klaus Bommersheim, Vize-Präsident Volleyball Dr. Heinz Wübbena, Vize-Präsident Beach-Volleyball & Snow-Volleyball Dr. Andreas Künkler, Vize-Präsident Finanzen David Schüler sowie Athletensprecher Max Günthör haben am Sonntag Ihre Ämter innerhalb des Deutschen Volleyball Verbandes niedergelegt und sind geschlossen zurückgetreten.

„Wir sind davon überzeugt, dass die Mitgliedsbeiträge für die Premiumstufe des Portals von jedem, der die dagegenstehenden Mehrwerte des Portals erlebt hätte, gern getragen und sie im Übrigen durch diese Mehrwerte ideell wie wirtschaftlich mehr als kompensiert würden.“ – zurückgetretener Vorstand

Der Verband hat erklärt, dass er die Situation kritisch hinterfragen werde und sich der Frage stellt, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Gemeinsam wolle man die neue Herausforderung jetzt angehen und schnellstmöglich nach Lösungen suchen, Volleyball und den DVV nachhaltig aufzubauen. Der Verband stelle sich seiner Verantwortung und seinen Aufgaben:  gegenüber den Athleten, Mitgliedern, Sponsoren, Ehrenamtlichen sowie unseren hauptamtlichen Mitarbeitern.

„Wir haben im Vorfeld unseres Verbandstages und unserer Hauptausschusssitzung an diesem Wochenende lernen müssen, dass die Mehrheit der Landesverbände sich gegen die kostenpflichtige Einführung von Volleyballpassion ausgesprochen hat.“ – zurückgetretener Vorstand

Es heißt, dass visionäre DVV-Portal Volleyballpassion habe in den letzten Monaten für große Diskussionen innerhalb Volleyball-Deutschlands gesorgt – an dem vordergründig nichts schlecht zu reden sei. Für Unruhen und Missverständnisse hätten das Gebührenmodel gesorgt. Nachdem der Verband sich dazu ein vielfältiges Meinungsbild einholen konnten, sieht  die Mehrheit der DVV-Mitglieder die Gebührenpflicht, in Verbindung mit dem DVV-Portal, als kritischen Punkt.

„Wir haben das Thema der Digitalisierung und einer modernen Präsentation des Volleyballs als unser gemeinsames Projekt und als Chance verstanden.“ – zurückgetretener Vorstand

Nichtsdestotrotz ist der Verband davon überzeugt, dass Volleyballpassion für die Ziele des Volleyballsport alternativlos sei. Daher wolle man das Projekt so schnell wie möglich – gemeinsam mit unserer Basis – umsetzen, um die Sportart für die digitale Zukunft bestmöglich aufzustellen.

Neuer Vorstand gewählt

Als Ergebnis des Hauptausschusses wurden Rekordnationalspieler René Hecht als neuer Präsident sowie Erhard Rubert und Thomas Petigk als neue Vize-Präsidenten gewählt.

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