Im vergangenen Jahr kam das Aus früh. Umso mehr freuen sich Wiesbadens Volleyballerinnen, dass es im DVV-Pokal wieder los geht.

Wenn auch zwei Spiele verloren gegangen sind, so hat der Auftakt der Volleyball-Bundesliga gezeigt, dass mit Wiesbaden in diesem Jahr wieder zu rechnen ist. Dreimal standen die Damen um Tanja Großer bereits im Tiebreak, zweimal hatten sie am Ende das Nachsehen. Am Samstag werden die Karten neu gemischt. Auch wenn Tanja Gr0ßer wegen ihrer Knieverletzung nicht beim DVV-Pokal Auftakt dabei sein kann, die Vorzeichen stehen gut. In 21 Begegnungen sind Wiesbadens Damen bisher 15 Mal als Sieger vom Platz gegangen. Nach Sätzen steht es 50:29. Solch einen Gegner wünscht man sich zum Auftakt.

Live-Stream: VFB Suhl Lotto Thüringen – VC Wiesbaden

DVV-Pokal: Einmalig neu

Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind in der laufenden nur die elf Teams der 1. Volleyball Bundesliga startberechtigt. Damit ändert sich der Modus einmalig: Vier Teams (Dresden, Stuttgart, Schwerin, Potsdam) sind bereits für das Viertelfinale gesetzt. Erfurt hat bei der Auslosung ein Freilos erhalten und steht ebenfalls bereits im Viertelfinale.

„Wir müssen unser Spiel besser durchbringen und unsere Eigenfehler reduzieren. Das ist zunächst das Wichtigste, denn dann werden wir auch für den Gegner gefährlicher.“ – Christian Sossenheimer, VCW-Cheftrainer

Mit dem VfB Suhl LOTTO Thüringen trifft der VC Wiesbaden auf ein kampfstarkes Team, das in der Bundesliga mit dem 3:1-Sieg bei den Roten Raben Vilsbiburg ein erstes Ausrufezeichen gesetzt hat. Ansonsten hatte Suhl mit den Partien gegen Schwerin, Dresden und Potsdam bereits ein äußerst schweres Anfangsprogramm zu meistern. Beste Punktesammlerin aufseiten der Gastgeberinnen ist mit weitem Abstand Diagonalangreiferin Danielle Harbin. Mit 43 Punkten im bisherigen Saisonverlauf (durchschnittlich 3,3 Punkte pro Satz) ist Harbin bei jedem Angriff eine Gefahr für die VCW-Abwehr.

 „Wir müssen mit mehr Leidenschaft, Feuer und Enerige spielen als im Match gegen Erfurt am vergangenen Wochenende. Wenn wir einen Fehler machen, dürfen wir uns nicht so lange damit aufhalten und müssen selbstbewusst bleiben. Wenn wir das erfüllen, glaube ich fest daran, dass wir gegen Suhl gewinnen können und eine Runde weiterkommen.“ – Ashley Evans

In der vergangenen Saison konnte sich der VCW in beiden Partien gegen Suhl durchsetzen: im Hinspiel in Suhl mit 3:2 im Tie-Break und im Rückspiel mit 3:0 in eigener Halle. Sollte sich der VCW auch das kommende Match gegen Suhl gewinnen, wäre der Gegner im Viertelfinale der Dresdner SC – und Suhl erhielte dann am 19. Dezember in der Sporthalle am Platz der deutschen Einheit die Gelegenheit auf eine Revanche: in der Bundesliga.

Ausblick

Nach dem Auswärtsspiel am Samstag steht für den VCW am 14. November gegen den SC Potsdam das nächste Heimspiel in der Volleyball-Bundesliga an. Die Partie, die um 19:00 Uhr beginnt, wird wieder ohne Zuschauer ausgetragen. Ein Link zum kostenlosen Livestream von Sporttotal.TV ist dann wieder auf www.vc-wiesbaden.de zu finden – und auch Wiesbaden lebt wird das Spiel zeigen.

Bildergalerie: Suhl in der Saison 2018.2019

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Die offizielle Internetseite des VC Wiesbaden finden Sie unter www.vc-wiesbaden.de.

 

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