Das erste Büro – aber muss es ein Büro mit Küche und Bad sein? Es gibt auch flexiblen Büroräume mit Gemeinschaftsräumen. Mit Mietkostenzuschuss sind die auch finanzierbar. 

Am Start einer Gründung findet die produktive Arbeit zuerst im Kopf statt. Einen riesigen Fuhr- oder Maschinenpark braucht es dafür nicht. Arbeitsplätze von Junguntermehmern bestehen häufig nur noch aus einem Laptop und Telefon – wo die stehen, ist dann egal. Viel Platz braucht es dafür nicht. Vor diesem Hintergrund ist das erste Büro überall zu Hause: Oft ist es in den eigenen vier Wänden, in einer kleine Ecke im Wohn- oder Schlafzimmer. Auch oder vor allem weil das Budget für entsprechende Büroräume einfach nicht da ist. Sobald Mitarbeiter und Kunden ins Spiel kommen, funktioniert das Modell nur noch eingeschränkt. Es sei denn, sie opfern Ihre Privatsphäre. Der Mietkostenzuschuss ist da willkommen.

„Ich freue mich, den Mietzuschuss als neues Instrument zur Unterstützung für Gründer einzuführen.“ –  Dr. Oliver Franz,  Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent

Die Landeshauptstadt unterstützt Gründer auf dem Weg zu ihrem ersten Büro. Von März an können Gründer in Wiesbaden erstmals einen Zuschuss zu ihren Mietkosten beantragen. Geknüpft an verschiedene Herausforderungen gewährt das Referat für Wirtschaft und Beschäftigung Neugründern eine Finanzspritze in Höhe von bis zu 500 Euro pro Monat. Die maximale Förderungsdauer beträgt zwölf Monate.

„In der kritischen Anfangsphase dienst dieser Zuschuss den jungen Unternehmen als finanzielle Stütze. Wir wollen so Wiesbaden als Gründerstadt voranbringen und weiter etablieren.“ –  Dr. Oliver Franz,  Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent

Das Förderprojekt läuft zuerst in einer Pilotphase an. Während der Pilotphase sollen anfangs fünf Gründungen den Zuschuss erhalten. Im Verlauf des gesamten Projektes ist es vorgesehen, insgesamt zwanzig junge Unternehmen zu fördern. Die Höhe des Mietzuschusses ergibt sich über einen Auswahlschlüssel. Dabei wird die Kaltmiete als Basis herangezogen. Gründer, deren Firmensitz in Wiesbaden liegt und deren Gründung nicht länger als drei Jahre zurückliegt, haben die Möglichkeit, vom 1. bis zum 25. März einen Antrag auf Mietzuschuss zu stellen.
Die eigentliche Pilotphase beginnt offiziell im Mai. Für die zweite Förderphase können Gründer ab dem 1. Oktober bis zum 1. November weitere Anträge stellen. Diese eigentliche Phase beginnt dann im November. Der Auswahlschlüssel und weitere Informationen werden im Februar bekannt gegeben.

Voraussetzungen

Anspruch auf einen Zuschuss vom  für Wirtschaft und Beschäftigung besteht für Gründer, die beispielsweise ihren Firmensitz in Wiesbaden haben, und die Gründung muss wirtschaftlich tragfähig sein. Ferner darf ihre Gründung nicht älter als drei Jahre sein. Für den Antrag selbst muss die Gründung in einem Termin persönlich (online) vorgestellt werden.

Gründerservice

Neben dem Mietzuschuss gewährt das Team Gründungsservice und junge Unternehmen des Referates für Wirtschaft und Beschäftigung die durchgehende Unterstützung der Jungunternehmer. Das Team vermittelt etwa Büros im StartBlock, fördert den Gründergeist an Schulen und informiert im Bereich Gründungsförderung. Es bietet ein großes und branchenübergreifendes Netzwerk, Generierung medialer Aufmerksamkeit und solide Beratung durch Experten an. Auf der Internetseite der Stadt gibt es für Gründer außerdem verschiedene Informationen und Kontaktdaten. Eine Auswahl an Kontakte haben wir für Sie nachfolgend zusammengestellt.

Kontakte

Bio Gründer Wettbewerb

Agrar- und Ernährungswirtschaft, Biotechnologie und Biochemie

Bio-Security Management GmbH
Tel.: 02383 919-100 info@bio-security.de

Platz Nummer 1. Geld- und Sachpreis über 4.000 €, Platz Nummer 2. Geld- und Sach- preis über 2.000 €, Platz Nummer 3. Geld- und Sachpreis über 1.000 €, auch Feedback zur Ideenskizze

Einreichen einer Ideenskizze, on- line auf derWebsite von Bio- Security

Der Deutsche Innovationspreis

Innovation

Der Deutsche Innovationspreis – Award & Bewerbung – Susan Koll
Handelsblatt GmbH
Tel. 0211 887-2722
dip@wiwo.de

Zugang zum Netzwerk

Über die Website des Deutschen Innovationspreises

Distr@l – Digitale Innovations- und Technologieförderung

Forschung & Innovationen

Distr@l
Tel.: 0611 32-112222distral-hessen@digitales.hessen.de

Je nach Förderlinie von maximal 100.000 bis 1.000.000 €, von 50 % bis 90 % Zuschussquote

Direkt bei Distr@l

Einstiegsgeld

 

Arbeitslosigkeit

 

Sozialleistungs- und Jobcenter Kommunale Arbeitsvermittlung Tel.: 0611 31-6724
Fax: 0611 31-6760kommAV@wiesbaden.de

Zuzahlung zum ALG II, auch Unterstützung bei der Erstellung eines Businessplans möglich

Termin beim So- zialleistungs- und Jobcenter

EXIST-Forschungstransfer

 

Forschung

Forschungszentrum Jülich GmbH Projektträger Jülich (PtJ) Infotelefon
Tel.: 030 20199-411 ptj-exist-forschungstransfer@fz- juelich.de

Förderphase I (Planung): bis zu 25.0000 € Förderphase II (Start-Up): bis zu 180.000 €

Förderphase I;Förderphase II;

EXIST-Gründerstipendium

Studenten/ Forschung & Innovation

Forschungszentrum Jülich GmbH Projektträger Jülich (PtJ) Infotelefon
Tel.: 030 20199-411 ptj-exist-gruenderstipendium@fz- juelich.de

Sicherung des Lebensunterhaltes 3.000€/Monat, Sachausgaben 10.000 €/Monat, Coaching 5.000 €/Monat; für maximal 3 Jahre

Hochschulen & außeruniversitäre Forschungsein- richtungen

Förderung unternehmerischen Know-hows

 

Gründer im Allgemeinen

 

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA);foerde- rung@bafa.bund.de

Bis zu 2.000 € Zuschuss (50 % der Bera- tungssumme)

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

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Eine offizielle Internetseite des Referats für Wirtschaft und Beschäftigung Sie unter www.wiesbaden.de/foerderung.

 

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