Wer kleine Kinder hat, kennt ihn. Zumindest seine Stimme. Das gilt auch für viele Geflüchtete und Männern mit Migrationshintergrund, denen Rufer ohne nachzulassen hilft.

Armin Nufer engagierte und engagiert sich als Leiter von Deutschkursen für Geflüchtete. Darüber hinaus setzt Nufer sich als Gründer einer Gesprächsgruppe für Männer mit Migrationshintergrund unermüdlich ein. Im Rahmen von „NO LIMITS – gemeinsam Kultur erleben“ hat er unter anderem im Weltladen Wiesbaden Lesungen organisiert und bietet diese in Kooperation ehrenamtlich an. In anderen Formaten wie großen Theaterprojekten im Kulturzentrum Schlachthof oder Schreibwerkstätten bringt er immer wieder Menschen mit unterschiedlichen Migrationsgeschichten zusammen.

„Seine Projekte sind ein gelungenes Beispiel dafür, welche Bedeutung der Befähigung von zugewanderten Menschen zukommt, sich selbst eine Stimme zu geben, aktiv zu werden und so den individuellen und ebenso den gesellschaftlichen Integrationsprozess zu gestalten.“ – Christoph Manjura, Integrationsdezernent

Nufer setzt sich im Beruflichen als auch im Privatem für die Integration und für humanistische Werte ein. Dadurch hilft er Menschen einerseits in Wiesbaden anzukommen, sich in ihrer neuen Heimat zu orientieren und andererseits auch emotional Wurzeln zu schlagen.
Die zwölfköpfige Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Ausschusses für Soziales, Integration, Wohnen, Kinder, Familie, des Ausländerbeirates sowie der Kirchen, der jüdischen und muslimischen Gemeinde und der Wohlfahrtsverbände unter dem Vorsitz von Integrationsdezernent Manjura war auch in diesem Jahr von den eingereichten Bewerbungen und Vorschlägen beeindruckt.

„Es zeigt sich, dass Corona die vielfältigen Integrationsbemühungen nicht gemindert hat. Die eingereichten Vorschläge und Bewerbungen zeigen die Bandbreite der Integrationsarbeit unserer Stadt, deshalb fiel den Jurymitgliedern die Wahl nicht leicht. Das erste Mal in der Geschichte des Integrationspreises, welche ins Jahr 2007 zurückreicht, wird eine Privatperson ausgezeichnet. Die Nachhaltigkeit und Kreativität sowie das vielfältige Engagement von Armin Nufer haben die Jury überzeugt.“ – Christoph Manjura, Integrationsdezernent

Die feierliche Preisverleihung durch Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende wird am Mittwoch, 27. Oktober, um 19 Uhr im Festsaal des Rathauses erfolgen. Die Realisierung der Preisverleihung hängt von der pandemischen Entwicklung und den daraus resultierenden Einschränkungen ab. Im Rahmen dieser Feierstunde wird der Gewinner die Möglichkeit haben, seine Arbeit zu präsentieren.

Foto oben ©2021 Oliver Reuther

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Die offizielle Internetseite des Amtes für Integration finden Sie unter www.wiesbaden.de.

Die offizielle Internetseite von Armin Nufer finden Sie unter armin-nufer.de.

 

 

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