Ein Festmenü auf den Teller aus dem Glas: zum ersten Feiertag oder zu Heiligabend – und  eine Chance für alle Köche, die sonst die Festtage nur Zeit am Her verbringen.

Nathalie ist eine Minute älter als Jennifer. Und auch wenn sie vieles zusammen unternehmen, nach dem Abitur auf der Martin Niemöller Schule gingen sie erst einmal getrennt Wege. Jennifer zog es als Aux-Pair nach New York, Nathalie reiste nach Irland. Aus Irland zurück zieht es sie nach Lyon ans Institut Paul Bocuse um dort Hotel und Restaurantmanagement zu studieren. Während die Schwester in Frankfurt zu arbeiten beginnt, macht sie noch eine Ausbildung als Schreinerin. Danach geht sie nach Berlin und arbeitet im Kunstgewerbemuseum. 2007 geht zieht sie es dann nach Baiersbronn, wo sie in der Traube Tonbach eine Ausbildung zur Köchin macht und bis 2012 arbeitet. Immer in Kontakt zu ihrer Schwester Jennifer tun sich die Wiesbadenerinnen zusammen und eröffnen 2012 in der Unteren Albrechtstraße ihr Restaurant Lex deux Dienhstbach. Viele Jahre kochen sie sich in die Herzen der Wiesbadener – bis sie genug davon haben. Nicht vom Kochen, sondern von dem starren Model Restaurant. 2020 gehen sie neue Wege und Gründen den gleichnamigen Lieferservice. Seit dem ist es ihr Ziel, gute Gerichte ins Glas zu bringen und auszuliefern. Das Geschäft läuft.

Nathalie und Jennifer Dienstbach, Les deux Dienstbach

Weihnachten im Walde (Fortsetzung),

… die Lust zu bösen Streichen war ihr im Keller vergangen.

Der lustige Zug aber zog durch den Wald, unter den schneebeladenen Bäumen dahin. Oben am Himmel saß Frau Holle in ihren Wolkenbetten. Sie lachte über das ganze Gesicht und schüttelte, dass es eine Lust war. Vor dem zugefrorenen Bach machte Springinsfeld halt. Der Hirsch wandte den Kopf und sah Knurz fragend an. Ich könnte euch über das Eis fahren, sagte er, aber ich weiß nicht, ob es fest genug ist, mich und euch und den Schlitten zu tragen. Darum steigt lieber aus und geht über den Steg, den Schlitten will ich wohl hinüberbringen.

Springinsfeld spring über das Eis

Herr Knurz und Frau Knorra taten, wie der Hirsch gesagt hatte. Der Zwerg trug die Tanne, Frau Knorra folgte ihm, und hinterher gingen die Rehe und der Hoppelmann. Die Vögel saßen schon längst am anderen Ufer auf den Bäumen. Achtung, macht Platz! rief der Hirsch, schob den Schlitten noch ein Stück weiter zurück, nahm einen gewaltigen Anlauf und sprang in hohem Bogen über den Bach. Und der Schlitten flog mit. Mit Schwung kam Springinsfeld drüben an, und der Schlitten stand fest und sicher wieder auf seinen Kufen. Die Zwerge mit der Tanne stiegen wieder ein, und weiter ging die fröhliche Fahrt. Sie kamen auf den Waldweg, der in das Dorf führte. Hei, wie flink ging es da! Die Bäume standen zu beiden Seiten, blickten herab und schüttelten den Kopf, dass ein wenig Schnee herunterfiel. So etwas hatten sie noch nie gesehen.

„Rechts!“ und „Links!“

Dann zog Springinsfeld den Schlitten hinaus ins freie Feld. Hier war alles so dicht verschneit, dass kein Weg mehr zu erkennen war. Da musste der Zwerg oft rufen: Rechts! und Links! und Geradeaus! Und der Hirsch sprang fröhlich in der Richtung, die der Zwerg ihm sagte, und wirbelte den Schnee mit seinen Füßen hoch. Die Rehe hielten munter Schritt, und die Vögel flogen zu ihren Köpfen.

Es darf euch niemand etwas zuleide tun!

Und dann kamen sie ins Dorf. Die Straßen waren still und verlassen. Als das Schlittengeläute näher kam, spitzten die Hofhunde die Ohren und bellten ein fröhliches Willkommen. Da sprang Hoppelmann, der eine große Angst vor Hunden hatte, rasch hinten auf den Schlitten, um sicher zu sein. Auch die Rehe wurden ein wenig ängstlich, aber dann dachten sie daran, dass der Zwerg gesagt hatte: Es darf euch niemand etwas zuleide tun!

(Fortsetzung, Heiligabend)

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