„Traditionell hat sich Weihnachten nicht viel verändert. Bei den Eltern gibt es immer einen großen Weihnachtsspaziergang – früher in Moritzburg, heute in Berlin.

Klara Wördemann, Maroa Wördemann? Beide sind sie 1995 in München geboren, beide wuchsen in Moritzburg in der Nähe von Dresden auf – zu Gast ist jedoch Klara, die aktuell am Hessischen Staatstheater im Ensemble spielt. Schon zu Dredener Zeiten trat sie in Produktionen des Staatsschauspiels auf. Bsich aber ganz dem Studium der Schauspielerei verschreibt, beginnt Wördemann erst einmal ein Studium der  Philologie. 2015 zieht sie dann nach München, wo sie an der Otto-Falckenberg-Schule in München Schauspiel studiert. Hier arbeitete sie mit Robert Lehniger, Christiane Pohle oder Georgette Dee zusammen. Des Weiteren wirkte sie am Residenztheater in Elektra mit. Mit der Spielzeit 2019.2020 begann Klara Wördemann ihr Erstengagement im Staatstheater Wiesbaden. Zu ihren bisherigen Rollen zählen der  Bären in Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute, Achilles und Sulphurides in Dürrenmatts Romulus der Große. 

Klara Wördemann, Schauspielerin Staatstheater Wiesbaden

 

Weihnachten im Walde (Fortsetzung),

… Die Tanne aber warf ein Ästchen ab, dass fiel gerade auf den kleinen Hügel.

Als der nächste Sonntag gekommen war, leuchteten an der jungen Tanne nur noch drei Lichter. Kälte und Dunkelheit hatten das Vierte gelöscht.  Die Tanne war darüber sehr traurig. Sie wartete, dass der Zwerg kommt und fragte ihn: Habe ich mein Licht schlecht gehütet? Warum ist es erloschen? Der Zwerg tröstete sie: Sei nicht verzagt, kleine Tanne. Es ist nicht deine Schuld. Sie, die Sonne schwindet ja auch immer mehr und mehr. Du aber sorge nur, dass dein Licht reicht bis zum dunkelsten Tage, dann wird alles gut werden. Die Tanne stand still und hütete ihre drei Lichter. Sie leuchtete im Schnee und Sturm, in Nacht und Nebel und wagte nicht, sich zu rühren, aus Angst, dass wieder ein Licht erlöschen könnte.

Ein Sonntagskind

In der kommenden Woche traf der Zwerg einmal wieder die Bauernkinder. Die Buben hatten ihre Pudelmütze über die Ohren gezogen und trugen dicke Handschuhe. Sie zogen einen Schlitten hinter sich den Waldweg entlang, und darauf saß, in ein Großes Tuch gehüllt, das Schwesterlein. Sie hatte vor sich einen großen Bund Reisig liegen, den sie wohl behütete. Knurz hatte sich aus dem Gebüsch leicht vor geneigt, Um die Kinder zu sehen. Da rief das kleine Mädchen: Seht dort, ein Zwerg! Husch, war Knurz verschwunden! Die Buben aber, die nur sein braunes Mäntelchen gesehen hatten, lachten das kleine Mädchen aus und riefen: Schwesterlein, du träumst, das war ein Hase! Und zogen ihren Schlitten lustig weiter.Nein,  brummte der Zwerg, das ist ja unglaublich! Sehe ich aus wie ein Hase? Aber das kleine Mädchen ist bestimmt ein Sonntagskind!

Von Geheimnisse muss man schweigen

Einmal kam die Elster wieder an das Zwergenhaus. Sie setzte sich auf das Fensterbrett und klopfte mit ihrem Schnabel an die Scheibe. Frau Knorra öffnete das Fenster, und die Elster flog hinein. Herr Knurz und Frau Knorra, sagte sie und macht ein Knicks. Ich muss euch erzählen, was ich erlebt habe. Ich hatte mit meinen Freundinnen einen weiten Ausflug nach der Stadt gemacht, wo es manchmal noch etwas gutes zu Picken gibt. Und denkt euch, da standen auf einem weitem Platz viele Tannen, Große und kleine, und die Menschen kamen und holten sich die Bäume und trugen sie fort. Nun möchte ich gerne wissen, was das bedeutet. Kannst du’s mir erklären, Zwerg Knurz?! – Das verrate ich dir nicht liebe Elster, sagte der Zwerg, denn das ist ein Geheimnis. Es gibt jetzt überall auf der dunklen Erde Geheimnisse. Wenn das große Fest gekommen ist, dann wirst du es erfahren. Du darfst auch niemanden erzählen, was du erlebt hast, denn von Geheimnisse muss man schweigen. Sage das auch deinen Freundinnen.“ …

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Zusammen mit dem Luisenforum verlost Wiesbaden lebt! Einkaufsgutscheine  im Wert von 600 Euro. Um an einen der 24 Gutscheine unseres Adventskalenders zu gelangen, senden Sie uns bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Klara Wördemann“ – mit ihrem Namen, Anschrift und der E-Mail-Adresse an gewinnspiel@wiesbaden-lebt.de.
Einsendeschluss ist Samstag, der 20. Dezember 2020, um 24:00 Uhr. Die Gewinner erhalten den Gutschein per Post. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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