Erbenheim hat Normalität zurückgewonnen, Straßen sind frei, Evakuierung ist beendet.
Es ist kurz nach Mittag, als in Wiesbaden-Erbenheim die Anspannung nachgelassen hat. Spezialisten haben die gestern entdeckte Weltkriegsbombe nahe der Lucius D. Clay Kaserne entschärft – ruhig, konzentriert, erfolgreich. Um 12.15 Uhr meldeten die Einsatzkräfte Vollzug: Die Gefahr ist gebannt, die Erbenheim kann aufgeatmen.
Rückkehr in den Alltag
Kaum ist die Entwarnung erfolgt, haben sich die Straßen wieder gefüllt. Anwohner sind in ihre Wohnungen zurückgekehrt, haben Türen geöffnet, Fenster aufgezogen und erste Gespräche geführt. Die zuvor eingerichteten Sperrzonen sind nach und nach aufgehoben worden. Auch die A66 zwischen Erbenheim und Nordenstadt ist wieder freigegeben worden.
Der Busverkehr hat seinen Betrieb schrittweise wieder aufgenommen. Fahrgäste haben sich orientiert, Linien haben sich stabilisiert. Die Stadt hat ihren Rhythmus zurückgefunden.
Ein Einsatz mit System
Die Entschärfung ist nach einem klaren Ablauf erfolgt: evakuieren, sichern, entschärfen. Was nach Routine klingt, hat höchste Präzision verlangt. Der Kampfmittelräumdienst hat jeden Schritt vorbereitet und umgesetzt. Die Bevölkerung hat mitgezogen, hat das Gebiet verlassen, hat Geduld gezeigt.
Über Lautsprecherdurchsagen und digitale Kanäle haben die Einsatzkräfte das Ende der Evakuierung verkündet. Die Kommunikation hat funktioniert – schnell, direkt, ohne Umwege.
Foto – Alexander Majunke (rechts), Leiter des Hessischen Kampfmittelräumdiensts beim RP Darmstadt, sowie Bodo Stahn von der RP-Vertragsfirma Tauber
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