Migrantenorganisationen diskutieren Teilhabe, knüpfen Netzwerke und stärken Demokratie vor Ort.
In Wiesbaden hat sich das Rathaus am Dienstag, 12. Mai, mit Stimmen, Ideen und Engagement gefüllt: Beim Empfang der migrantischen Organisationen waren Ehrenamt, Politik und Verwaltung zusammengekommen – u zu diskutieren, wie Teilhabe vor Ort gelingt.
Vielfalt hat Verantwortung übernommen
Mehr als 40 Vertreter migrantischer Organisationen waren der Einladung gefolgt. Sie haben sich ausgetauscht, Kontakte geknüpft – und Themen eingebracht, die sonst oft zwischen Alltag und Engagement untergehen. Integrationsdezernentin Milena Löbcke hat den Empfang eröffnet und deutlich gemacht: Ohne diese Initiativen funktioniert das städtische Miteinander nicht.
Sie hat beschrieben, wie Vereine seit Jahren Brücken bauen, Konflikte moderieren und Menschen zusammenführen – im Quartier, im Vereinshaus, mitten im Alltag.
Debatte statt Dekoration
Nach Grußworten und fachlichen Impulsen wurde es lebhaft. Vertreter aus Initiativen, begleitet von Experten aus Frankfurt und Wiesbaden, tauschten sich zum Thema Partizipation aus. Sie haben gefragt: Wer ist gehört worden? Wer hat mitentschieden? Und wer ist außen vor geblieben?
Die Podiumsrunde, moderiert von Journalistin Marion Kuchenny, vermied einfache Antworten. Stattdessen waren Perspektiven entstanden – und auch Reibung. Und genau darin lag der Wert des Empfangs: Er ist kein Festakt gewesen, sondern ein Arbeitsraum für Demokratie.
Netzwerken hat Wirkung gezeigt
Beim anschließenden Markt der Möglichkeiten wurde es dann konkreter. Informationsstände haben Förderprogramme, Beratungsangebote und Unterstützungsstrukturen gezeigt. Gespräche waren entstanden, Kontakte wurde ausgetauscht, Ideen haben Form angenommen.
Und ja, zwischendurch ist auch gelacht worden. Denn wer sich engagiert, weiß: Ohne Humor wird selbst das beste Projekt irgendwann zäh.
Ein Signal in bewegten Zeiten
In einer Phase wachsender gesellschaftlicher Spannungen hat Wiesbaden mit diesem Empfang ein klares Zeichen gesetzt. Die Stadt hat eingeladen, zugehört – und Beteiligung eingefordert. Vielfalt ist kein Schlagwort geblieben, sondern zur Aufgabe geworden.
Symbolfoto ©2026 KI-generiert
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Weitere Informationen zum Amt für Zuwanderung und Integration.




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