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Nach dem Rohrbruch erneuert ESWE Versorgung in der Neugasse ein größeres Teilstück der Wasserleitung. Verkehrsbehinderungen bleiben vorerst bestehen.

ESWE Versorgung erneuert Leitung in der Neugasse

Der Rohrbruch in der Neugasse hat größere Folgen als zunächst erwartet. Nach ersten Reparaturen ersetzt ESWE Versorgung nun ein komplettes Teilstück der Wasserleitung. Grund sind erhebliche Unterspülungen und weitere Schäden am Leitungsnetz. Autofahrer müssen sich weiterhin auf Sperrungen und Umleitungen einstellen.

Volker Watschounek 1 Stunde vor 0

Nach dem Rohrbruch in der Neugasse ersetzt ESWE Versorgung ein ganzes Leitungsstück. Verkehrsbehinderungen dauern an.

Der Wasserohrbruch in der Neugasse beschäftigt ESWE Versorgung auch Tage nach dem eigentlichen Schaden weiter. Zwar konnten die Techniker die gebrochene Leitung noch am Sonntag reparieren, doch das Ausmaß der Schäden unter der Straße erwies sich als deutlich größer als zunächst angenommen. Nun reagiert der Versorger mit einer umfassenderen Baumaßnahme: Statt einzelne Schadstellen auszubessern, wird ein längerer Abschnitt der fast 60 Jahre alten Wasserleitung vollständig erneuert.

Unterspülungen machen umfangreiche Arbeiten notwendig

Die betroffene Versorgungsleitung stammt aus dem Jahr 1967. Nachdem am Sonntagmorgen große Mengen Wasser austraten, zeigten erste Untersuchungen erhebliche Unterspülungen im Bereich der Neugasse. Während der Reparaturarbeiten entdeckten die Einsatzkräfte zudem weitere Schäden an der Leitung.

Nach einer eingehenden Analyse entschied sich ESWE Versorgung, den Schaden nicht punktuell zu beheben. Vielmehr soll nun ein größeres Teilstück ersetzt werden. Damit will das Unternehmen die Versorgungssicherheit langfristig erhöhen und verhindern, dass es in naher Zukunft erneut zu Störungen kommt. „Ziel dieser Maßnahme ist es, die Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten und künftigen Störungen vorzubeugen“, erklärt ein Sprecher bei ESWE.

Verkehr bleibt eingeschränkt

Für Autofahrer und Anwohner bedeutet die Entscheidung allerdings, dass die Einschränkungen zunächst bestehen bleiben. Die Neugasse ist derzeit halbseitig gesperrt. Zusätzlich bleibt die Mauergasse ab der Einmündung zur Neugasse vollständig gesperrt. Auch die Verbindung von der Schulgasse beziehungsweise Ellenbogengasse in Richtung Marktstraße steht aktuell nicht zur Verfügung. Davon betroffen ist ebenso die reguläre Zufahrt zur Weinand-Garage.

Immerhin konnte für die Garage eine alternative Zufahrt eingerichtet werden. Das Galeria-Parkhaus bleibt nach Angaben von ESWE Versorgung während der gesamten Bauzeit ohne Einschränkungen erreichbar.

Geologische Untersuchungen laufen weiter

Wie lange die Bauarbeiten tatsächlich dauern werden, lässt sich derzeit noch nicht verlässlich abschätzen. Zunächst müssen die laufenden geologischen Untersuchungen klären, wie stark der Untergrund durch den Wasseraustritt beschädigt wurde. Erst auf Grundlage dieser Ergebnisse kann der weitere Bauablauf präzise geplant werden.

Für die Innenstadt bedeutet das: Rund um die Neugasse müssen sich Verkehrsteilnehmer auch in den kommenden Tagen auf Behinderungen einstellen, während ESWE Versorgung die beschädigte Infrastruktur nachhaltig erneuert.

Symbolbild – Baustelle ©2024 Openstreetmap

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