Menü

kalender

Juni 2026
M D M D F S S
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930  

Partner

Partner

/* */
Michael Jung gewinnt den Große Preis der Deutschen Vermögensberatung

Magistrat beschließt Kommunale Wärmeplanung

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden hat am Dienstag, 23. Juni, die Kommunale Wärmeplanung beschlossen. Die Stadt wird den Wärmeplan nun fristgerecht bis Dienstag, 30. Juni, beim Land Hessen, Regierungspräsidium Darmstadt, einreichen.

Kyra Intelliana 2 Stunden vor 0

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden hat am Dienstag, 23. Juni, die Kommunale Wärmeplanung beschlossen. Die Stadt wird den Wärmeplan nun fristgerecht bis Dienstag, 30. Juni, beim Land Hessen, Regierungspräsidium Darmstadt, einreichen.

 „Die Kommunale Wärmeplanung ist ein wichtiger Meilenstein für die zukünftige Energieversorgung unserer Stadt. Besonders hervorheben möchte ich die enge und konstruktive Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und der ESWE Versorgung AG“, sagt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende. „Gemeinsam wurde eine praxisnahe und umsetzungsorientierte Planung entwickelt, die die Besonderheiten Wiesbadens berücksichtigt und eine wichtige Grundlage für die kommenden Jahre bildet.“

Bürgermeisterin und Umweltdezernentin Christiane Hinninge ergänzt: „Die Kommunale Wärmeplanung ist ein zentraler Baustein, damit Wiesbaden und unsere Wärmeversorgung bis 2045 klimaneutral werden können. Die Wärmeplanung ist Orientierungs- und Entscheidungsgrundlage für Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft. Sie zeigt für jedes Stadtgebiet, welche Arten der Wärmeversorgung sich in Zukunft eignen und sich technisch umsetzen lassen.“ 

Im Vorfeld wurde die Kommunale Wärmeplanung in den Ortsbeiräten zur Kenntnis genommen und beraten. Damit konnten die Ergebnisse frühzeitig auf Stadtteilebene vorgestellt und eingeordnet werden.

Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat die Kommunale Wärmeplanung gemeinsam mit der ESWE Versorgung AG sowie mit Unterstützung externer Fachbüros erarbeitet. Grundlage sind die Vorgaben des Wärmeplanungsgesetzes des Bundes sowie die landesrechtlichen Regelungen in Hessen.

Die Wärmeplanung untersucht die bestehende Wärmeversorgung, analysiert Potenziale erneuerbarer Energien und nutzbarer Abwärme. Daraus wurde ein Zielszenario für die Wärmeversorgung bis zum Jahr 2045 entwickelt. Betrachtet wurden unter anderem Fernwärme, Wärmepumpen, industrielle Abwärme, Flusswasserwärme, Thermalwasser, Geothermie sowie weitere erneuerbare Wärmequellen.

Angestrebt wird ein deutlicher Ausbau der Fernwärmeversorgung – insbesondere in zentrale Lagen des Stadtgebiets. In Ortsteilen, die sich nicht wirtschaftlich mit Fernwärme versorgen lassen, können Wärmepumpen eine wesentliche Rolle übernehmen. Ziel ist eine deutliche Reduzierung fossiler Energieträger sowie der Treibhausgasemissionen.

Diskutieren Sie mit

Diskutieren Sie mit

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert