SV Wehen Wiesbaden gewinnt im Testspiel beim Karlsruher SC mit 1:0 und bestätigt nach dem Pokalsieg seine stabile Form.
Der SV Wehen Wiesbaden hat die Länderspielpause genau so genutzt, wie es sich ein Trainerteam gewünscht hat: mit einem klaren Auftritt, mit Tempo, mit Struktur. Einen Tag nach dem deutlichen 4:0 im Hessenpokal ist die Mannschaft im Wildpark angetreten – und lieferte.
Testspiel: Karlsruher SC – SV Wehen Wiesabden 0:1
Aufstellung SVWW: Florian Stritzel, (64. Finn Ludwig) – Jakob Lewald – Orestis Kiomourtzoglou – Felix Luckeneder – Ole Wohlers (87. Bennes) – David Suárez – Donny Bogicevic – Nassim El Ouarti – Ivan Franjic – Ryan Johansson (16. Jan Matthias Becker (76. Simon Stehle)) – Nikolas Agrafiotis (87. Ngwa)
Bank: Sacha Mockenhaupt, Niklas May, Milad Nejad, Moritz Flotho,
Trainer: Daniel Scherning
Mit komplett veränderter Startelf suchte Wiesbaden sofort nach Lösungen im Spielaufbau. Die Mannschaft kombinierte sauber, schob nach und ließ defensiv kaum Räume. Karlsruhe kam nur selten gefährlich vor das Tor, und eine der wenigen Chancen rauschte knapp vorbei.
Druck wächst nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Wiesbaden das Tempo. Die Angreifer setzten nach, gewannen zweite Bälle und brachten mehr Bewegung in die letzte Linie. Mehrere Abschlüsse zeigten: Das Team wollte dieses Spiel gewinnen. Immer wieder fehlte zunächst der letzte Pass, dann die Präzision im Abschluss. Doch Wiesbaden blieb ruhig, hielt den Druck hoch und zwang den Gegner zu Fehlern.
Bogicevic trifft – SVWW belohnt sich
In der 67. Minute zahlte sich der Aufwand aus. Donny Bogicevic schloss einen Angriff konsequent ab und brachte Wiesbaden mit 1:0 in Führung. Der Treffer passte zum Spiel: klar, zielstrebig, verdient. In der Schlussphase verteidigten die Wehener konzentriert, hielten dagegen und ließen kaum noch Chancen zu. Gleichzeitig setzte Wiesbaden weiter Nadelstiche nach vorne. Der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr.
Test bestanden – Blick nach vorn
Mit dem Hessenpokal und dem Sieg gegen den Zweitligisten zeigt der SVWW, dass er nach der gerissenen Heimserie reagiert. Zwei Siege in kurzer Zeit geben Selbstvertrauen. Die Mannschaft wirkt wach, organisiert und spielfreudig.
Der Trainer zeigte sich zufrieden: Das Team blieb stabil, verteidigte konsequent und nutzte seine Möglichkeiten. Genau so sollte die Länderspielpause wirken – als Startpunkt für den nächsten Schritt.
Archivfoto ©2026 Volker Watschounek
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