Zwei junge Haseln, auch Türkische Haselnuss oder Byzantinische Hasel genannt, ein Sandhaufen und einige Spaten markierten den Ort an der Taunusstraße, wo die jungen Bäume von jetzt an wurzeln.

Die Baumpflanzaktion entstand im Rahmen des Zoom-Projektes der Wiesbaden Stiftung im Jahr 2016. Im Rahmen des Projektes Zoom uns deinen Baum, sollten damals Schüler zwischen zwölf und 25 Jahren Fotos von Bäumen und Wäldern machen, erklärte Thomas Michel, Vorsitzender der Wiesbaden Stiftung. Nach dem Fotoprojekt war schnell klar, dass auch aktiv etwas für mehr Bäume in der Stadt getan werden müsse, so Michel weiter. und  so wurde die Idee geboren, Spender zu finden, die Bäume im Stadtgebiet pflanzen wollen.

Baumpatenm der neuen Haseln auf der Taunusstraße. ©2018 Volker Watschounek

Baumpatenm der neuen Haseln auf der Taunusstraße. ©2018 Volker Watschounek

„Es gibt Gründe genug, um das Projekt weiter zu unterstützen.“ – Andreas Kowol, Umweltdezernent

Der erste Spender für einen neuen Baum war schnell gefunden. Vor ungefähr einem Jahr waren es die Betreiber des Café del Sol, die einen Trompetenbaum spendeten, der auf dem Kochbrunnenplatz gepflanzt wurde. Robin Körner, der damaliger Betriebsleiter des Cafés, bekannte sich dazu, „dass jeder seinen Beitrag für die Umwelt leistet“. Das bestätigten auch die Spender, die in der Taunusstraße für die zwei neuen Bäume sorgten.

„Insgesamt wurden 14 Bäume gepflanzt. Die beiden letzten Bäume haben nun im Stadtgebiet ihre neue Heimat gefunden.“ – Andreas Kowol, Umweltdezernent

Die Baumspendenaktion ist mit der Pflanzung der beiden Baumhaseln in der Taunusstraße zunächst abgeschlossen. Alle Akteure des Zoom-Projektes sind sich aber einig, dass es gut wäre, wenn die Spendenaktion weiterginge: „Denn Bäume sind für Wiesbaden wichtiger denn je, sie haben auf das Stadtklima nachweislich positive Effekte. So wird besonders an heißen Sommertagen durch die Schattenwirkung und die Transpiration die Wärmebelastung in den verdichteten und versiegelten Wohnbaubereichen stark reduziert. Darüber hinaus dienen Straßenbäume der Vernetzung von Ökosystemen zwischen der offenen Landschaft und der Stadt.“

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