Waffeln, Crepes, Burger – Cocktails, Gin, Wein. Die Kooperation mit dem Streetfood steht dem Schlossplatzfest gut. Wo aber findet Begegnung statt.

Das Schlossplatzfest geht zurück auf die Wiesbadener Behindertentage. Einladend klingt Behin… jedoch nicht. Kurzerhand verzichten die Verantwortlichen das sperrige Wort – haben dem Fest einen neuen Anstrich verpasst und freuen sich über den guten Zulauf. Gut besucht war das Schlossplatzfest am Samstag  allemal. Nicht nur die vielen Anbieter von Speisen und Getränken kommen aus dem ganzen Bundesgebiet. Die Gäste, die wir gesprochen haben ebenso.

Begegnung auf dem Schlossplatzfest

Ein Ehepaar aus Graz machte eben seinen Boxenstopp auf dem Schlossplatz beim Schlossplatzfest, die Wossis (sechs Frauen aus Würzburg) lauschten dem Bühnenprogramm und planten zwei Tage Wiesbaden, eine Band aus dem Rheingau wartete auf ihren Einsatz … und zwischendrin, fanden Begegnungen statt. Freuten sich Behinderte über ein Lächeln des Gegenüber: über Achtung und Respekt. Besonders deutlich wurde dies bei Wiesbadens Bundesliga-Basketballern – den Rhinos. Auch sie waren mit dabei. Stellten sich im 1:1 manchem Herausforderer.

Ossi + Wessi = Wossi

Wossis… Nur um jedweder Verwechselungsgefahr vorzubeugen und jedes Verwandtschaftsverhältnis auszuschließen. Die Würzburger haben nicht mit dem Wiesbadener Henning Wossidlo gemein. Die sechs Frauen aus Würzburg sind einfach seit Jahren gute Freundinnen. Drei von Ihnen sind in der DDR groß geboren – und nach dem Fall der Mauer dann irgendwann nach Würzburg gezogen. Die anderen drei, lebten damals bereits in Würzburg. Und weil sie eben viel zusammen machen, nennen sie sich Wossis – ein Kunstwort aus Ossis und Wessis.

Impressionen vom Schlossplatzfest

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