Der VC Wiesbaden unterliegt dem Dresdner SC, zeigt nach klaren Sätzen im dritten Durchgang Moral..
Der VC Wiesbaden hatte im erwartet schweren Duell mit dem Dresdner SC über drei Sätze hinweg kaum Kontrolle gefunden. Die 0:3-Niederlage (15:25, 15:25, 17:25) hatte sich nicht nur im Spielbild, sondern auch in den Zahlen deutlich gezeigt.
1. Volleyball Bundesliga, 2025.2026, 13. Spieltag
VC Wiesbaden – Dresdner SC, 0:3
Satz 1, 20 Minuten > 03-08 | 11-16 | 13-21 > 15-25
Satz 2, 20 Mintuen > 04-08 | 10-16 | 12-21 > 15-25
Satz 3, 1921Minuten > 04-08 | 12-16 | 15-21 > 17-25
Cayetana López Rey (Spanien, 9) – Pleun van der Pijl (Niederlande, 3) – Hannah Weinmann (0) – Laura Broekstra (3) – Sanne Konijnenberg (Niederlande, 0) – Dagmar Boom (Niederlande, 3) – Lilly Bietau (1), Marlene Katharina Rieger (1) – Hannah Clayton (USA, 3) – Jimena Fernandez Gayoso (2) – Jovana Dordevic (7)
Wiesbaden hatte im Angriff einzelne Akzente gesetzt, insgesamt jedoch zu wenig Durchschlagskraft entwickelt. Cayetana López Rey hatte mit 9 Punkten die teaminterne Bestmarke erreicht und war erneut die wichtigste Option im Angriff. Ihre 24 Angriffe hatten den hohen Arbeitsanteil gezeigt, die Quote blieb jedoch mit 16,67 Prozent deutlich unter ihrem eigenen Anspruch. Jovana Dordevic hatte 7 Punkte beigesteuert, dabei 14 Angriffe genutzt und mit 50 Prozent Effizienz punktuell überzeugt. Auch Dagmar Boom hatte mit 3 Punkten Verantwortung übernommen.
Mittelblock und Außen fanden selten Rhythmus
Auf den Außenpositionen war Wiesbaden immer wieder unter Druck geraten. Laura Broekstra hatte 3 Punkte erzielt, bei 8 Angriffen. Hannah Clayton hatte nach ihrer Einwechslung 3 Punkte beigesteuert und mit 60 Prozent Effizienz kurze Impulse gesetzt. Pleuni van der Pijl hatte 3 Punkte erzielt, blieb jedoch ebenfalls ohne nachhaltige Wirkung.
Annahme stabilisierte sich, reichte aber nicht
In der Annahme hatte Lilly Bietau als Libera viel gearbeitet. Mit 22 angenommenen Bällen brachte sie de Spiel Stabilität, die Quote lag bei 22,73 Prozent. Insgesamt hatte Wiesbaden den Aufschlagdruck Dresdens jedoch nicht konsequent neutralisieren können. Zu oft war der erste Ball nicht präzise genug, um das eigene Angriffsspiel aufzubauen.
Dresden nutzte jede Unordnung
Während Wiesbaden um Struktur gerungen hatte, hatte Dresden seine Chancen konsequent genutzt. MVP Miku Akimoto hatte das Spiel gelenkt, Druckphasen eingeleitet und Wiesbaden immer wieder in Bewegung gezwungen. Die Gäste hatten ruhiger agiert, Serien aufgebaut und die Sätze ohne Hektik geschlossen.
Fazit aus Wiesbadener Sicht
Wiesbaden hatte gekämpft, gewechselt und reagiert, war aber selten in die Lage gekommen, selbst das Spiel zu bestimmen. Die Statistiken hatten bestätigt, was auf dem Feld sichtbar gewesen war: zu wenig Effizienz im Angriff, zu wenig Entlastung in der Annahme und zu viele Situationen, in denen Dresden den Takt vorgegeben hatte.
Foto ©2025 Volker Watschounek
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