Was bleibt von einem Versprechen, das sich zwei Menschen gegeben haben, bevor der eine ins Wachkoma fällt? Der Jugendroman „Zwischenlandung“ geht der Frage nach.

Der Leser, in diesem Fall der Zuhörer, nimmt eine bequeme Position ein. Er hört sich den Dialog mit an, einen Dialog, den Georg und seine Freundin in der Ich-Perspektive führen. Es sind aber die Gedanken und Gefühle eines Wachkomapatienten.

Literaturhaus Villa Clementine, kurzgefasst

Lesung:Zwischenlandung
Wann: Donnerstag, 8. Juni, 10:30 Uhr
Wo: Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)

Bei der Lesung handelt es sich um eine geschlossene Veranstaltung für Schulklassen, Telefon 0611 / 315746.

Was ist nur mit ihm geschehen? Wieso nimmt Gregor plötzlich alles nur noch verschwommen wahr und kann keinen Kontakt zu seiner Umgebung aufnehmen? Hat er Drogen genommen und kommt jetzt nicht mehr von diesem Trip runter? Das scheint ihm selbst die plausibelste Erklärung zu sein.

Geregor befindet sich fern von jeglichem Zeitgefühl. Je mehr Wochen vergehen, desto bewußter wird ihm, was tatsächlich geschehen ist: Er war auf dem Golfplatz und befindet sich in einem Zustand, den seine Umgebung Wachkoma nennt. Momente der Panik und Resignation wechseln sich jetzt mit Kampfgeist und dem starken Willen, die Grenze zur Außenwelt wieder zu überschreiten, ab.

Zur Person Tobias Elsäßer

Geboren 1973, arbeitet als Tobias Elsäßer als Journalist, Autor und Gesangslehrer. Er Schreibwerkstätten und Songwriter-Workshops für Jugendliche und schreibt Drehbücher. Seine Kinder- und Jugendbücher wurden bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Außerdem ist Tobias Elsäßer Gewinner des Kranichsteiner Literaturstipendiums 2010. Er lebt in der Nähe von Stuttgart.

Pressestimmen

„Tobias Elsäßer entfaltet seine Geschichte ganz langsam in diesem Wechselspiel, in dem immer klarer wird, was Gregor und Mira eigentlich verbindet.“ – Judith Stolter in DIE ZEIT, 15. Oktober 2015

„Die Geschichte ist eine schräge Liebesromanze und sehr ungewöhnlich.“ – Westfalenblatt, 1. November 2015

„Tobias Elsäßer hat hervorragend über Wachkoma recherchiert und schreibt respektvoll, aber gleichzeitig auch sehr spannend, darüber.“ Love Letter Magazin – 1. November 2015

„Nicht nur das ungewöhnliche Pflegepersonal macht Tobias Elsäßers neuen Roman lesenswert.“ –Andrea Kachelrieß, Stuttgarter Zeitung 1. November 2015

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