Zum Rückrundenstart der 3. Liga hat der SV Wehen Wiesbaden beim SSV Ulm 1846 Fußball Moral, Struktur und Nervenstärke gezeigt. In einer intensiven, über weite Strecken ausgeglichenen Partie verdiente sich der SVWW einen Punkt – und setzte spät ein sportliches Ausrufezeichen.
SSV Ulm 1926 – Wehen Wiesabden, 0:1 (0:0)
SVWW-Mannschaftsausstellung: Noah Brdar – Johny Steven Gillekens – Florian Hübner – Justin Janitzek – Sascha Mockenhaupt – Niklas May – Donny Bogicevic – Gino Fechner (> 46. Gözüsirin) – Moritz Flotho (46. Johansson) – Fatih Kaya (74. Agrafiotis) – Lukas Schleimer (62. Kalem)
Tore: 0:1 Bogicevic
Gelbe Karten: Jacobsen, Wagner / Janitzek
Rote Karte: –
Schiedsrichter: Jannik Sager (Dortmund))
Zuschauer: 7727
Wehen begann mutig, suchte früh Umschaltmomente und kam bereits in der Anfangsphase zu Abschlüssen. Kaya, Bogicevic und May prüften die Ulmer Defensive, während Brdar im Tor mehrfach aufmerksam klärte. Ulm hielt dagegen, setzte auf frühes Pressing und kam selbst zu guten Möglichkeiten – Pfosten inklusive. Nach einer wilden ersten halben Stunde beruhigte sich das Spiel. Wiesbaden ließ den Ball laufen, fand jedoch zunächst keine Lücke.
Zerfahrene Phase – Wehen bleibt klar
Nach dem Seitenwechsel wurde es ruppiger. Ulm schob hoch, belagerte den Gäste-Strafraum, doch die SVWW-Defensive stand kompakt. Mockenhaupt, Gillekens und Hübner räumten konsequent auf, Brdar behielt die Übersicht. Wiesbaden beschränkte sich zunehmend aufs Kontern – und wartete geduldig auf den Moment.
Später Lohn für Disziplin
Der kam in der Schlussphase: Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld rutschte bis zum zweiten Pfosten durch. Bogicevic stand goldrichtig und vollendete per Direktabnahme. Der Treffer belohnte die Disziplin der Hessen und dämpfte die Ulmer Schluss-Offensive, die trotz Drucks kaum zwingend wurde.
Stimmen zum Spiel
Trainer Daniel Scherning lobte die Balance seines Teams: Die Mannschaft hat Struktur gezeigt und in den entscheidenden Momenten kühlen Kopf bewahrt. Der Punkt ist verdient. Kapitän Hübner ergänzte: Wir sind ruhig geblieben, auch als Ulm gedrückt hat. Genau diese Geduld brauchen wir in der Rückrunde.
Der SV Wehen Wiesbaden startet damit stabil in die zweite Saisonhälfte – mit einem Auftritt, der Mut macht.
Archivfoto ©2025 Wiesbaden lebt!
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