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Der Landeshauptmann der Steiermark, Hermann Schützenhöfer, mit Ministerpräsident Volker Bouffier beim Eintrag ins Goldene Buch der Hessischen Staatskanzlei. ©2017 Staatskanzlei

Steiermarks Landeshauptmann besucht Hessen

Auf Einladung des Ministerpräsidenten Volker Bouffier war diese Woche der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer zu Gast in Hessen. Im Kern ging es um die Zusammenarbeit der beiden Länder auf den Gebieten der Wissenschaft, Forschung.

Redaktion 7 Jahren vor 0

Graz, Leoben, Bruck an der Mur – einige Wiesbadener sind mit der Steiermark von Reisen her bestens vertraut. Die beiden Länder verbinden aber auch wirtschaftliche Beziehungen.

Die Hessische Landesregierung hat eine Delegation aus dem österreichischen Bundesland Steiermark empfangen. Im Mittelpunkt des  zweitägigen Besuchs standen die Zusammenarbeit der beiden Länder auf den Gebieten der Wissenschaft, Forschung und der Finanzwirtschaft.

„Seit einigen Jahrzehnten bestehen enge Verbindungen zu unseren Partnern in der Steiermark. Wir intensivieren unsere erfolgreichen Beziehungen und guten Kontakte nach Österreich, denn von dieser Kooperation profitieren beide Seiten gleichermaßen.“ – Volker Bouffier, Ministerpräsident.

Mit dem Besuch wurde die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Bundesland Steiermark und dem Land Hessen erneut bekräftigt und vertieft, beispielsweise mit einem Gespräch in der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. „Seit einigen Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen der Universität Frankfurt und der größten und ältesten Universität der Steiermark, der Karl-Franzens-Universität Graz. Über das europäische Austauschprogramm Erasmus+ erfolgt beispielsweise ein reger Austausch von Studierenden. Diese länderübergreifende Zusammenarbeit liefert für alle Beteiligten wichtige Impulse und stellt ein stabiles Fundament für die weitere Vertiefung der Beziehungen dar“, so Volker Bouffier.

„Der Fraunhofer-Standort Darmstadt ist eine direkte Schwester des Fraunhofer IGD in Graz und damit Teil der größten Einrichtung für angewandte Forschung Europas.“ – Volker Bouffier, Ministerpräsident

Eine enge wissenschaftliche Verbindung besteht darüber hinaus zwischen den beiden Fraunhofer-Instituten in Darmstadt und Graz. Ein Projektbüro des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung (IGD) in Darmstadt besteht seit dem Jahr 2007 ebenfalls in Graz. Bei dem Besuch der steirischen Delegation am Fraunhofer-Institut an der TU Darmstadt wurden beispielsweise eine KFZ-Montage per virtueller Realität geplant bzw. komplexe Fahrzeugmodelle visuell dargestellt. „Der Fraunhofer-Standort Darmstadt ist eine direkte Schwester des Fraunhofer IGD in Graz und damit Teil der größten Einrichtung für angewandte Forschung Europas. In den Bereichen graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität entwickeln die Forscher gemeinsam Lösungen und neue Produkte. Vereinfacht ausgedrückt machen die Fraunhofer-Forscher in Darmstadt und Graz aus Informationen Bilder und holen aus Bildern Informationen. Eine länderübergreifende, vorbildliche Kooperation zwischen Südhessen und Österreich in diesem innovativen und zukunftsträchtigen Forschungsbereich“, sagte Ministerpräsident Bouffier.

Die gegenseitigen Besuche leisten einen wertvollen Beitrag zur Förderung dieser Beziehungen und zum gesellschaftlichen Austausch zwischen den beiden Ländern“  – Volker Bouffier, Ministerpräsident

Ebenfalls auf dem Programm stand die finanzwirtschaftliche Zusammenarbeit. Bei einem Treffen mit Vertretern der Landesbank Hessen-Thüringen (HELABA) haben Ministerpräsident Bouffier und Landeshauptmann Schützenhöfer in einem hessisch-steirischen Austausch über europäische und regionale Fragestellungen der Finanzpolitik beraten. „Die Steiermark und Hessen haben viele Gemeinsamkeiten und Interessen. Die gegenseitigen Besuche leisten einen wertvollen Beitrag zur Förderung dieser Beziehungen und zum gesellschaftlichen Austausch zwischen den beiden Ländern“, sagte Ministerpräsident Bouffier. ∆

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