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Gert-Uwe Mende

Stadt empfiehlt Vorsorge für Notfälle

Stromausfall, Unwetter, Brand: Wiesbaden rät zur klugen Notfallvorsorge. Mit Wasser, Vorräten und einfachen Regeln lassen sich Krisentage überbrücken. Die Stadt informiert sachlich, der Bund liefert Checklisten – und Vorbereitung schafft Sicherheit, ohne Panik.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 2 Monaten vor 0

Vorbereitung entlastet Einsatzkräfte und hilft Bürgern, Krisen ruhig und sicher zu überstehen.

Extreme Wetterlagen, großflächige Stromausfälle, Brände: Krisen kündigen sich selten an. Wiesbaden setzt auf abgestimmte Melde- und Einsatzpläne, doch die Stadt weiß auch, dass Hilfe im Ausnahmefall Zeit braucht. Deshalb rät sie den Bürgerinnen und Bürgern, selbst vorzusorgen – pragmatisch, realistisch und ohne Panik. „Wir sind gut aufgestellt“, sagt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, „aber im Krisenfall kann niemand überall gleichzeitig sein.“ Vorsorge schaffe Spielraum – für Einsatzkräfte und für die eigene Sicherheit.

Was im Alltag oft fehlt

Notfallvorsorge beginnt nicht im Bunker, sondern im Küchenschrank. Trinkwasser, haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel, eine Hausapotheke, gesicherte Dokumente und ein kleines Notfallgepäck helfen, Tage zu überbrücken. Wichtig bleibt auch der Zugang zu Informationen, wenn Internet und Mobilfunk schwächeln. Die Stadt verweist auf ihren Vorsorgebereich sowie auf den Ratgeber des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe – sachlich, erprobt, kostenlos.

Beispiel Stromausfall: Alltag ohne Steckdose

Ein Blackout legt vieles lahm: Herd, Heizung, Licht, oft auch Wasser. Meist kehrt der Strom schnell zurück, doch bei Unwettern oder technischen Störungen oder auch Anschlägen, wie zuletzt in Berlin, kann es dauern. Wer vorbereitet ist, bleibt handlungsfähig. Ein Campingkocher ermöglicht warme Mahlzeiten, haltbare Vorräte lassen sich kalt verzehren. Kerzen spenden Licht – regelmäßiges Lüften bleibt Pflicht.

Wärme, aber sicher

Fällt die Heizung aus, helfen Decken, warme Kleidung und ein bewusst genutzter Aufenthaltsraum. Wer Ofen oder Kamin besitzt, legt Brennstoff an. Gasbetriebene Geräte brauchen Sicherungen; ein Kohlenmonoxid-Warnmelder erhöht die Sicherheit. Humorvoll gesagt: Der Lieblingspulli erlebt sein Comeback – und erfüllt einen ernsthaften Zweck.

Vorräte mit Maß

Die Empfehlung lautet: Trinkwasser für mindestens zehn Tage – zwei Liter pro Person und Tag, Haustiere eingeschlossen. Schon drei Tage helfen. Verbindlich ist das nicht. Vorsorge bleibt individuell und berücksichtigt Unverträglichkeiten, Vorlieben und Platz. Schritt für Schritt wächst der Vorrat – ohne Hamstern.

Im Krisenfall bündelt Wiesbaden aktuelle Hinweise online. Wer vorbereitet ist, bleibt ruhiger. Und wer ruhig bleibt, trifft bessere Entscheidungen.

Symbolfoto ©2025 Kollage KI-generiert / Wiesbaden lebt!

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Wiesbaden gibt Antworten auf häufige Fragen bei Stromausfall und Gasmangel.

Die Internetseite von Sabine Gramenz finden Sie unter sabinegramenz.blogspot.com.

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