Ein 10:1-Run, ein ausgeglichenes Scoring sowie die Lufthoheit unter dem Korb sicherten den vierten Erfolg im vierten Spiel gegen die Köln 99ers.

Insgesamt war es eine geschlossene Mannschaftsleistung, die uns heute zum Sieg geführt hat, ließ sich Wiesbadens Headcoach Sven Eckhardt nach dem letzten Auswärtsspiel der Saison zitieren. Länger als vom Trainer gewünscht, brauchten die Dickhäuter, um ins Spiel zu finden.

Rhine River Rhinos – Köln 99, kurz gefasst

Endstand – 60:45
Viertelergebnisse: 9:13 | 14:13 | 17:12 | 20:7
Scorer: Amacher (15), Hopp (14), Güntner (13), Mohnen (6), Schorp (4), Beissert (2), Mayer (2), Spitz

Insbesondere im ersten Viertel (9:13) stotterte der Motor der Kurstädter. Ballverluste, vermeidbare Fehlpässe und Abschlüsse aus ungünstigen Positionen, trugen ihren Teil dazu bei, dass die Gastgeber die ersten zehn Minuten für sich entscheiden konnten.

„Das Match gegen Köln haben wir gewonnen, weil wir insbesondere im letzten Viertel als Team aufgetreten sind.“ – Mikro Körper

Auch im zweiten Abschnitt (14:13) zeigte sich ein ähnliches Bild, das sich erst nach dem Pausentee leicht verschob. Mit 17:12 gingen die Minuten 21 bis 30 an die Rhinozerosse, bei denen sich mit Maurice Amacher (15), André Hopp (14) und Matthias Güntner (13), gleich drei Athleten mit zweistelligen Punktwerten auf dem Spielberichtsbogen eintrugen. Ein 10:1-Lauf zu Beginn des vierten Viertels zum 50:39 (35. Min.), der von sechs Amacher- und vier Güntner-Punkten getragen wurde, ebnete den fünften Sieg im fünften Playdown-Spiel.

 „Leider war die Partie über die ersten drei Viertel deutlich knapper als wir uns den Spielverlauf gewünscht haben, aber am Ende haben wir den Sieg doch sehr souverän eingefahren.“ – Sven Eckhardt, Head-Coach

Rhinos-Manager Mirko Korder richtete seinen Blick nach dem Spiel in der Domstadt bereits in die Zukunft: Wir befinden uns aktuell in vielen Gesprächen mit Spielern, um einen schlagkräftigen Kader für unsere vierte Spielzeit in der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga zusammenzustellen. Wie sich die Mannschaft zum Saisonende hin und während der Playdowns präsentiert hat, verdient meinen Respekt und ist echt klasse. Das schließt natürlich auch den Trainer und das komplette Umfeld mit ein.

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