„Leiden zu lindern, Wunden zu heilen, aber auch Tote zu ehren, Verlorene zu beklagen, bedeutet Abkehr von Hass, bedeutet Hinkehr zur Liebe, und unsere Welt hat die Liebe not.“ – Paul Löbe 1922 im Berliner Reichstag zum Volkstrauertag.

Wie zuletzt gibt es auch in diesem Jahr aufgrund der Corona-Situation keine zentrale Gedenkstunde zum Volkstrauertag. Stattdessen wird es am 14. November, auf dem Südfriedhof eine nichtöffentliche Kranzniederlegung geplant, an der Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Stadtverordnetenvorsteher Dr. Gerhard Obermayr sowie je ein Repräsentant der Bundeswehr, der US Army, des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge und des Sozialverbands VdK teilnehmen.

Persönliches Gedenken

Besucher sind zu der Kranzniederlegung nicht zugelassen. Unabhängig davon können Bürger die Wiesbadener Friedhöfe während der Öffnungszeiten natürlich für ihr individuelles Totengedenken besuchen. Auf der Internetseite der Landeshauptstadt Wiesbaden, www.wiesbaden.de, wird Stadtverordnetenvorsteher Dr. Obermayr Gedanken zum Volkstrauertag veröffentlichen.

Kranzniederlegungen und Gedenkstunden in den Vororten

Ehrenmal Amöneburg, Dyckerhoffstraße 22, 10:00 Uhr
Friedhof Biebrich, Trauerhalle, 11:15 Uhr
Friedhof Bierstadt, Ehrenmal, 12:15 Uhr
Friedhof Erbenheim, stille Kranzniederlegung
Friedhof Heßloch, 12:00 Uhr
Friedhof Igstadt, 11:00 Uhr
Kloppenheim, Ferrutius-Platz, vor der Evangelischen Kirche, (nach dem Kirchen-Gottesdienst)
Waldfriedhof Dotzheim,(Trauerhalle/Ehrenmal), 15:00 Uhr
Friedhof Frauenstein, 11:00 Uhr
Gedenkstätte Freudenberg (Fliederweg/Asternweg), 13:30 Uhr
Friedhof Schierstein, 14:00 Uhr
Friedhof Sonnenberg, Ehrenmal, stille Kranzniederlegung
Friedhof Rambach, Ehrenmal, stille Kranzniederlegung
Friedhof Kastel, 11:00 Uhr
Friedhof Kostheim, fand bereits am Sonntag, 7. November, statt
Friedhof Auringen, 9:45 Uhr
Friedhof  Delkenheim, nach der um 10:00 Uhr in der Evangelischen Kirche beginnenden Gedenkstunde
Friedhof Medenbach, (Trauerhalle), 12:00 Uhr
Friedhof Naurod, 11:00 Uhr
Friedhof Nordenstadt, (Ehrenmal), 11.´:30 Uhr

Alle Gedenktage im November

Allerheiligen – gilt in fünf Bundesländern als gesetzlicher Feiertag. Es handelt sich dabei um einen Gedenktag der katholischen Kirche für alle vom Papst heilig gesprochenen Menschen und jene, die ihren Glauben konsequent leben. In Hessen gilt er nicht.
Allerseelen –  am 2. November wird im stillen allen Verstorbenen und ihren Seelen gedacht. Es ist  Kein gesetzlicher und kein „stiller“ Feiertag.
Volkstrauertag – gilt am vorletzten Sonntag des evangelischen Kirchenjahres als gesetzlicher Feiertag. Er wurde 1919 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zum Gedenken an die Toten des Ersten Weltkriegs eingeführt.
Termin: zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag
Buß- und Bettag – ist ein evangelischer Feiertag, der der Besinnung und kritischen Lebensbilanz dienen soll. Als gesetzlicher Feiertag 1995 zur Finanzierung der Pflegeversicherung abgeschafft (Ausnahme: Sachsen). Termin: mittwochs zwischen Volkstrauertag und Totensonntag.
Totensonntag – ist ein Stiller Feiertag, an dem evangelische Christen der Verstorbenen gedenken.
Termin: eine Woche vor dem 1. Adventssonntag.

Archivfoto oben ©2020 Volker Watschounek

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Die offizielle Internetseite zum Südfriedhof finden Sie unter www.friedhoefe-wiesbaden.de.

 

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