Die Reisekosten pro Person gehen zurück – 1030 Euro waren es 2019, vor zwei Jahren rund 890 Euro. Insgesamt gebe die Deutschen dennoch rund 73,1 Milliarden Euro für Urlaubs- und Fernreisen aus.

Reisen ist eines der Lieblingshobbys der Deutschen. Es gibt wohl kaum eine andere Nation, die so viel Wert darauf legt, mal aus den eigenen vier Wänden herauszukommen und mit Fernreisen die Welt zu entdecken. Dabei muss die Reise gar nicht immer in die Ferne gehen. Innerhalb Deutschlands sind wir auch viel unterwegs. Im Jahr 2019 belief sich die Zahl der Reisenden auf 55 Millionen Menschen, die mindestens 5 Tage zusammenhängend verreist waren. In den letzten beiden Jahren ist diese Zahl verständlicherweise abgestürzt. Die richtige Technik soll nun wieder Schwung in die Branche bringen.

Virtueller Tourismus hält Einzug

Wer nicht reisen kann oder möchte, der hat mittlerweile eine fantastische Alternative zur Hand, mit der man von der heimischen Couch aus die Weltwunder und andere Sehenswürdigkeiten besuchen kann.

Die digitalen Möglichkeiten haben sich in den letzten Jahren exponentiell entwickelt. Dabei war bisher immer die Spielebranche Vorreiter und Pionier für neue Technologien. Casinos in virtueller Realität wurden ebenso entwickelt wie einzelne Spiele, die entweder mit VR oder direkt via Livestream verbunden werden. Wer Casino777 Schweiz spielen möchte, muss schon lange nicht mehr nach Bern oder Zürich reisen, um die Spielstätten zu besuchen. Ein Einloggen genügt und es wird eine ähnliche Atmosphäre wie in einem echten Spielsalon bei den Livespielen möglich.

Ausgehend von diesen ersten innovativen Technologien sind aktuell jedoch viel komplexere Systeme in Arbeit. Hier geht es nicht mehr um eine einfache VR-Brille, sondern um die 5G-getriebene Konvergenz, bei der Virtual Reality, Extended Reality und immersive Technologien mit Hilfe der Blockchain Technologie, dem Web3 und NFTs möglich werden. Das Zauberwort heißt Metaverse. An deren Erstellung sind Giganten der Branche wie Microsoft, Meta oder Amazon beteiligt

Seoul als erste Meta-Stadt?

Wie so oft ist ein asiatisches Land bei neuen innovativen Entwicklungen mit dabei. Diesmal möchte Korea den Ton angeben und plant, bereits im nächsten Jahr Seoul als die erste Meta-Stadt zu präsentieren. Über eine spezielle Plattform sind die wichtigsten Touristenattraktionen der koreanischen Megastadt für die virtuellen Touristen zugänglich. Diese können dann durch den berühmten Deoksugung-Palast wandeln oder über den Gwanghwamun-Platz schlendern. Es ist sogar geplant, dass Besucher virtuell bei den größten Festivals dabei sein können. Alles wie in echt, aber ohne die vielen Menschenmassen.

Bereits jetzt ist es bei vielen Museen möglich, einen virtuellen Rundgang zu starten. Jeder wird die alten Pyramiden besuchen können und sogar längst versunkene Städte wie Pompeji sollen virtuell wieder auferstehen. In diesem Fall kann die Technik vieles möglich machen. 

Metaverse

Metaverse ©2022 Pixabay

Digital oder real: Wohin geht die Reise? 

Diese neuen Technologien erschließen natürlich neue Bereiche im Tourismus. Gerade wenn aktives Reisen nicht möglich ist, wird trotzdem die Option geboten, ferne Länder oder bestimmte Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Eine direkte Konkurrenz zum aktiven Tourismus ist jedoch schwer vorstellbar. Vielmehr können Reiseunternehmen oder Regionen, die die lokalen Besonderheiten vorstellen wollen, auf diese Technologien zurückgreifen, um das Reiseland noch besser zu präsentieren .

Ähnliches ist in der Hotelbranche möglich, wenn Gäste bereits von zu Hause aus einen Rundgang durch das gewünschte Hotel machen können, um zu sehen, ob es den Ansprüchen entspricht. Einige Verwendungen werden sich mehr und mehr in der Tourismusbranche etablieren, aber ein komplettes Aussterben der aktiven Reisen in der realen Welt wird wohl auch die modernste und realistischste Technologie nicht vertreiben können.

Bild oben ©2022 Lotte World Tower

Noch mehr Reisethemen finde Sie hier.

Statistische Kennzahlen zum Reiseverhalten der Deutschen gibt es unter de.statista.com

 

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