Am 1. Oktober 2017 tritt in Deutschland das Gesetz in kraft, dass gleichgeschlechtlichen Paaren die Eheschließung ermöglicht. 

Wenn ab dem 1. Oktober auch in Wiesbaden das Recht für gleichgeschlechtliche Paare auf Eheschließung besteht, existiert zwar die LSBT*IQ-Community, aber keine offizielle Beratungsstelle. Diese kommt wird nicht vor 2018 geschaffen. So bleibt bis dahin genug Zeit, für den etwas sperrigen Nameneinen einen selbst-sprechenden Namen zu finden.

Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Trans*, Intergeschlechtlich und Quer – LSBT*IQ-Community

Laut einer Studie sind in Deutschland 7,4 Prozent der Menschen der lesbisch, Schwul, Bisexuell, Trans*, Intergeschlechtlich und Quer – und gehören damit der LSBT*IQ-Community an. „Wir gehen in Wiesbaden von 20.000 Personen aus, die wir zur Community zählen können. Damit sie eine Anlaufstelle mit Beratung haben, besser wahrgenommen und akzeptiert werden, eine breitere Unterstützung und keine Nachteile erfahren sowie ein umfassendes Netzwerk entwickeln können, richten wir die Koordinierungsstelle ein“, sagt Oberbürgermeister Gerich.

„Der größte Wunsch der Teilnehmenden ist die Einrichtung einer Koordinierungsstelle in Wiesbaden, und ich freue mich sehr, dass der Magistrat heute meine Vorlage beschlossen hat.“ – Oberbürgermeister Sven Gerich

Die Stelle wird zunächst in Teilzeit besetzt. Nach zwei Jahren soll überprüft werden, ob das ausreicht. Die Koordinierungsstelle ist dem Oberbürgermeister, der sich den Wunsch der Betroffenen zu eigen gemacht hat und dementsprechend die Vorlage erstellte, unterstellt und wird organisatorisch dem Referat der Kommunalen Frauenbeauftragten zugeordnet.

„Nun muss nur noch die Stadtverordnetenversammlung das entsprechende Budget im Rahmen der Haushaltsplanberatungen im November zur Verfügung stellen.“ – Oberbürgermeister Sven Gerich

Im Oktober 2014 wurde mit Beteiligung des Kommunalen Frauenreferates unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Runde Tisch zu LSBT*IQ-Lebensweisen gegründet. Ihm gehören lokale Vereine, Projekte und Initiativen an. „Der größte Wunsch der Teilnehmenden ist die Einrichtung einer Koordinierungsstelle in Wiesbaden, und ich freue mich sehr, dass der Magistrat heute meine Vorlage beschlossen hat und damit diesem Wunsch entgegenkommt“, so Oberbürgermeister Gerich. „Nun muss nur noch die Stadtverordnetenversammlung das entsprechende Budget im Rahmen der Haushaltsplanberatungen im November zur Verfügung stellen, dann steht einer Besetzung in 2018 nichts mehr im Weg.“

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