Natürlich ist Schalke 04 der haushohe Favorit. Aber da ist auch die Geschichte von David gegen Goliath – und die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco hatte sich schon in der ersten Runde gegen den Regionalligisten BFC Dynamo schwer getan. 

Seit dem 5:0-Erfolg bei den Würzburger Kickers wird in Wiesbaden viel über den FC Schalke 04 geredet und Wiesbadens Trainer Rüdiger Rehm hielt sich nach dem Spiel nicht zurück und lobte seine Mannschaft.

„Ein großes Kompliment an die Mannschaft. Sie hat es hervorragend gemacht. Es ist nicht normal, vor einem so großen Spiel auswärts zu gewinnen.“ – Rüdiger Rehm, Chef-Trainer

So aber kann der SVWW ins Duell der Marke David gegen Goliath mit einem großen Schub gehen. „Die individuelle Qualität der Schalker steht außer Frage. Sie sind sehr gut in der Bundesliga gestartet, stehen stabil in der Defensive und sind unheimlich gefährlich bei Standards – aber dass wir Standards auch können, haben wir in Würzburg bewiesen“, so Rüdiger Rehm. Vier von fünf SVWW-Treffer fielen unter den Augen von Schalke-Trainer Domenico Tedesco am Samstag nach einer Standardsituation.

„Wir müssen leistungsmäßig ans Limit gehen, um Schalke ins Wanken zu bringen. Dazu brauchen wir dann noch etwas Glück.“ – Rüdiger Rehm, Chef-Trainer

Es war übrigens der höchste SVWW-Auswärtssieg in einem Meisterschaftsspiel seit über 20 Jahren. Damals gab es in der Oberliga Hessen-Saison 96/97 einen 7:0-Erfolg beim SSV Raunheim. Dreifacher Torschütze war der spätere Bundesliga-Stürmer Thomas Reichenberger.

Wichtig ist, dass wir keine Minute zurückstecken und mit Freude und Selbstvertrauen antreten.“ – Rüdiger Rehm, Chef-Trainer

Verzichten muss der SVWW auf die Rekonvaleszenten Kevin Pezzoni, Jules Schwadorf, Jeremias Lorch und Max Dittgen, der erneut über Probleme im muskulären Bereich klagte. Ein Fragezeichen steht hinter Niklas Dams, der in Würzburg zur Pause auf Grund leichter Muskelprobleme ausgewechselt werden musste.

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