Makellose Bilanz: Beim letzten Auswärtsspiel vor dem Weihnachtsfest gewinnen Morgan Bergren & Co. 3:1 in Erfurt. In acht Begegnungen hat der VC Wiesbaden jetzt acht mal gewonnen. Nach Sätzen steht es 24:4.

Die ersten beiden Durchgänge dominierten die Hessinnen das Spielgeschehen. So stand es nach ungewöhnlich kurzen 40 Minuten bereits 2:0 nach Sätzen für den VC Wiesbaden. Während Schwarz-Weiß Erfurt mit seiner Annahme kämpfte, wollte Tanja Großer & Co. nahezu alles gelingen.

Schwarz Weiß Erfurt – VC Wiesbadenw 1:3, / auf einen Blick

Satz 1 – 10:25, 20 Minuten
Satz 2 – 11:15, 20 Minuten
Satz 3 – 25:23, 28 Minuten
Satz 4 – 17:25, 23 Minuten

MVP Gold – Morgan Bergren, VCW
MVP Silber – Carly Kan, Schwarz-Weiß Erfurt

Allein vier Asse gingen zu diesem Zeitpunkt auf das Konto von Diagonalangreiferin Jennifer Hamson. Zuspielerin Morgan Bergren verteilte die Bälle klug über sämtliche Angriffspositionen, sodass gleich vier Wiesbadener Spielerinnen zu Spielende zweistellige Scorer-Werte vorweisen konnten.

„Wir haben verdient gewonnen.“ – Dirk Groß

In der Zehn-Minuten-Pause fand der angefressen wirkende Erfurt-Coach Jonas Kronseder sicher deutliche Worte für sein Team, das nun stabiler aus der Kabine kam. So gelang den Thüringerinnen in der Folge eine etwas bessere Spielgestaltung und nach einem spannenden Finish auch der hauchdünne Satzgewinn (25:23).
Wiesbaden ließ sich durch den kleinen Rückschlag jedoch nicht verunsichern. Angefeuert von den mitgereisten Fans erreichte der VC Wiesbaden am Ende einen ebenso deutlichen wie wichtigen 3:1-Sieg. Die erspielten drei Tabellenpunkte ließen den VCW auf Rang sieben vorrücken.

Der Schlüssel zum Erfolg war, dass wir heute diszipliniert und mit voller Power durchgezogen haben. Dieser Sieg, aus dem wir ganz viel Kraft ziehen können, ist wichtig fürs Selbstvertrauen.“ – Selma Hetmann

VCW-Chef-Trainer Dirk Groß, der während der gesamten Partie nur zwei Team-Auszeiten nahm, analysierte nach dem Abpfiff: „Wir haben verdient gewonnen. Das Team hat alles das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Auch wenn wir im dritten Satz noch zu oft Fehler gemacht haben, war es entscheidend, dass wir wieder zurückgefunden haben.“ Und Mittelblockerin Selma Hetmann ergänzt: „

Ausblick

Am kommenden Samstag empfängt der VC Wiesbaden die Ladies in Black Aachen zum letzten Heimspiel in 2018. Anpfiff für das stets emotionale Aufeinandertreffen beider Teams ist um 19:00 Uhr. Wer noch auf der Suche nach einem vorgezogenen Weihnachtsgeschenk ist, liegt mit einem Besuch beim VCW sicher nicht verkehrt. (Bild: Detlef Gottwald / VCW)

Volleyballbundesliga, Damen, 2018.2019, 6. Spieltag, Egebnisse

Heim Gast
PTSV Aachen 00:03 Allianz Volley Stuttgart
SWE Volley Team 01:03 1.VC Wiesbaden
Dresdner SC 03:00 SC Potsdam
Rote Raben Vilsbiburg 03:00 FTSV Straubing
Schweriner SC 03:00 VfB Suhl Thüringen
FTSV Straubing -:- USC Münster

Volleyballbundesliga, Damen, 2018.2019, 6. Spieltag, Tabelle

Platz Mannschaft Sp S N Sätze Diff Pkt
1 Schweriner SC 8 8 0 24:06 18 22
2 Dresdner SC 7 6 1 19:04 15 18
3 Allianz Volley Stuttgart 6 6 0 18:02 16 17
4 SC Potsdam 7 4 3 16:11 5 14
5 USC Münster 7 4 3 14:12 2 11
6 PTSV Aachen 8 3 5 14:18 -4 10
7 Rote Raben Vilsbiburg 6 3 3 10:09 1 9
8 1.VC Wiesbaden 6 3 3 12:14 -2 8
9 VfB Suhl Thüringen 7 3 4 09:16 -7 7
10 SWE Volley Team 8 2 6 09:19 -10 7
11 FTSV Straubing 7 1 6 08:19 -11 5
12 VCO Berlin 9 0 9 04:27 -23 1

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