Die mitmenschliche Solidarität zeigt: In Krisen rückt unsere von Freizügigkeit und Individualismus geprägte Gesellschaft wieder enger zusammen. Das reicht in Corona-Zeiten vom Einkaufen für Andere, über Mietstundungen bis zu staatlichen Maßnahmen.

Gerade während der Corona-Krise gibt es Menschen, die auf bestimmte Hilfen besonders angewiesen sind. Um diese Menschen nicht alleine zu lassen, hat etwa Radio FFH die Facebookgruppe #Hessenhältzusammen gegründet. Uns hat der Name sofort angesprochen, sodass wir die Gruppe #Wiesbadenhältzusammen ins Leben gerufen haben. Seit Dienstag bieten dort einige Mitglieder jhre Unterstützung an.

„Wir freuen uns, dass sich in der jetzigen Situation so viele Wiesbadenerinnen und Wiesbadener für ihre Mitmenschen engagieren. Das zeigt, dass das Ehrenamt lebt und unsere Stadt zusammenhält.“ – Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.

Seit heute, 25. März, können sich hilfsbedürftige Wiesbadener offiziell an die Stadt wenden. Wie die Pressestelle mitteilt, werden auch von der Stadt Einkäufe koordiniert. Wiesbadener, die in der aktuellen Situation nicht mehr selbständig einkaufen können, haben die Möglichkeit sich dort helfen zu lassen. Das trifft besonders auf Ältere zu, auf Personen, die unter Quarantäne stehen, sowie Menschen mit Vorerkrankungen. Bürger, die eine Einkaufshilfe benötigen, können sich täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr unter (0611) 318080 an das Infotelefon der Stadt wenden. Dort werden ihnen Einkaufshelferinnen und –helfer vermittelt. Das Angebot der Stadt ergänzt den Service des Freiwilligenzentrums und private Initiativen.

Coronavirus: Fragen

Bürgerinnen und Bürger, die Fragen rund um das Coronavirus haben, erreichen täglich von 8 bis 20 Uhr unter der (0611) 318080 das Infotelefon der Stadt Wiesbaden. Unter (0800) 5554666 ist zudem täglich von 8 bis 20 Uhr die hessenweite Hotline des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration erreichbar. Mehr Informationen stehen auch unter wiesbaden.de/coronavirus zur Verfügung.(Bild: Gerald / Pixabay ∆)

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Die offizielle Internetseite des Robert-Koch-Instituts mit Fallzahlen finden Sie unter: www.rki.de.

 

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