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Tanja Großer greift über die Diagonale an.

Aus für den VC Wiesbaden im Viertelfinale

Nach 116 Minuten mussten sich die Volleyballerinnen des VC Wiesbaden in der 1. Volleyball Bundesliga gegen den favorisierten Dresdner SC mit 1:3 geschlagen geben. Wiesbadens Fans feierten trotzdem die Mannschaft und die Qualifikation für den CEV Challenge Cup.

Volker Watschounek 1 Jahr vor 0

VC Wiesbaden: Eine Menge Eigenfehler, vor allem in den Sätzen eins und zwei. Videobeweise und Hadern mit dem Schiedsrichtergespann. Und am Tränen von Jodie Guilliams.

Die Volleyball-Gala aus Dresden konnte der Der VC Wiesbaden am Mittwochabend nicht wiederholen. Nach 111 Minuten musste sich die Mannschaft von Chef-Trainer Benedikt Frank dem favorisierten Dresdner SC in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit mit 1:3 geschlagen geben.

Playoffs, 3. Spiel, VC Wiesbaden – Dresdner SC, 1:3

1. Satz 21:25 (27 Min.)
2. Satz 17:25 (25 Min.)
3. Satz 25:23 (33 Min.)
3. Satz 22:25 (33 Min.)

Bilanz: 35 Spiele, 11 Siege und 24 Niederlagen

Trotzdem: 1703 Zuschauer feierten die Mannschaft des Trainertrios Benedikt Frank, Christian Sossenheimer und Olaf Minter zum Ende der anstrengenden Saison: Weil der VfB Suhl LOTTO Thüringen wenige Minuten zuvor im Tiebreak gegen den SC Potsdam verlor, hat sich der VCW für den internationalen CEV Challenge Cup qualifiziert, der ab Oktober ausgespielt wird.

„So kurz nach dem Spiel tut es schon weh. Wenn man in Wiesbaden die Chance hat, mit einem Heimspielsieg ins Halbfinale der Playoffs einzuziehen, und dann mit leeren Händen dasteht, ist das bitter. “ – Benedikt Frank

Beim Trainerteam und der Mannschaft kam kurz nach dem Spiel allerdings noch keine rechte Freude darüber auf, denn man haderte nach dem 1:3 gegen die DSC Volleys mit den vergebenen Chancen, die sich in diesem dritten Match geboten hatten. Das Halbfinale war das große Ziel, aber an diesem Abend war der Gegner wie schon im ersten Spiel in Wiesbaden schlichtweg abgeklärter.

„Das Erreichen des Viertelfinales ist ein super Ergebnis. Und nun haben wir uns mit einem nochmal wirklich großen Volleyballfest aus dieser Saison verabschiedet. Es ist grandios, wie die Zuschauer nach jedem Punkt mitgehen, auch bei Rückständen.“ – Christopher Fetting

Der VCW konnte das Niveau des zweiten Spiels in Dresden, das man überraschend deutlich mit 3:0 gewann, über weite Teile des Matches nicht abrufen. Lange Ballwechsel gewann in den allermeisten Fällen dieses Mal die Mannschaft von Cheftrainer Alexander Waibl, die zumindest in den ersten beiden Sätzen in allen Elementen überlegen war. Der VCW fand lange keinen Rhythmus und konnte nur reagieren. Das Zuspiel war oft nicht präzise genug, Aufschläge gingen zuweilen in entscheidenden Momenten ins Netz und auch der Block war oft kein echtes Hindernis. Der Dresdner SC zog sein Spiel über Annick Meijers (Niederlande), Ágnes Pallag (Ungarn), Monique Strubbe und Jennifer Janiska munter weiter auf, ohne in den ersten beiden Sätzen ernsthaft in Gefahr zu geraten.

 „Ich bin sehr enttäuscht. Wir haben die große Herausforderung nicht wie erhofft meistern können. Unser Matchplan ist leider nicht aufgegangen. Wir hätten unseren tollen Zuschauern gerne ein besseres Spiel und einen Sieg geboten.“ – Rene Sain

Wiesbadens Diagonale Lena Große Scharmann – im zweiten Spiel noch Matchwinnerin mit 22 Punkten – konnte wegen einer Schmerzen im Knie nicht voll angreifen. Beim Stand von 13:18 im zweiten Satz nahm Frank die 24-Jährige aus dem Spiel und brachte in einem Doppelwechsel Ariadna Priante (Spanien) und die deutsch-französische Außenangreiferin Joyce Agbolossou. Im dritten und vierten Satz galt es dann für Agbolossou als Diagonalangreiferin, die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Die 21-Jährige löste ihre Aufgabe gut; am Ende stehen zehn Punkte in ihrer Statistik.

„Wiesbaden ist eine ganz besondere Hochburg im deutschen Frauenvolleyball. Ich bedanke mich bei allen, die uns in dieser Spielzeit wieder so großartig unterstützt haben – auf der Tribüne und hinter den Kulissen.“ – Christopher Fetting

Agbolossou und ihre Mannschaftskameradinnen schüttelten sich nach dem 0:2-Satzrückstand noch einmal: Der VCW agierte nun mutiger und kaufte dem Gegner in Satz drei eins ums andere Mal den Schneid ab. Abzusetzen vermochte sich indes keiner, die Zuschauer beklatschten lautstark die knappen VCW-Führungen und sahen diverse Male Einstand (6:6, 10:10, 17:17, 21:21). In der Crunchtime hatten die Wiesbadenerinnen den längeren Atem: Außenangreiferin Tanja Großer markierte das vielumjubelte 25:23.

„Es hat nicht wirklich viel gefehlt, aber wir haben noch nicht die nötige Erfahrung, um im Modus Best of 3 abgezockt zwei Partien zu gewinnen.“ – Benedikt Frank

Auch den vierten Satz konnte der VCW lange eng gestalten. Man lag zeitweilig sogar mit drei Punkten in Front (10:7), geriet dann aber wieder in Rückstand (12:15, 16:20). Mittelblockerin Rachel Anderson (USA), Tanja Großer und Joyce Agbolossou machten zwar nochmal Dampf (17:20, 19:20, 20:21), aber bei 22 Punkten war für die Hessinnen dann Schluss – das letzte Ausrufezeichen der Partie setzte Jennifer Janiska mit einem Dankeball zum 25:22. Die Waibl-Schützlinge fielen sich nach dem 2:1-Playoff-Endergebnis glücklich in die Arme. Sie bestreiten nun ihr Halbfinale gegen Allianz MTV Stuttgart und sind überdies im europäischen CEV Cup vertreten.

Most Valuable Player

Libera Sophie Dreblow wurde als MVP mit der Goldmedaille ausgezeichnet, Silber ging an Tanja Großer. Punktbeste Wiesbadenerinnen waren Großer (16), Jodie Guilliams (11) und Joyce Agbolossou (10). Auf Dresdner Seite waren Annick Meijers (21), Monique Strubbe (18) sowie Jennifer Janiska und Ágnes Pallag (je 12) am erfolgreichsten.

Bildergalerie

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Playoffs 2022.2023

Stuttgart – Vilsbiburg > 3:0
Vilsbiburg – Stuttgart > 0:3

Schwerin – Münster > 3:0
Münster – Schwerin > 1:3

Potsdam – Suhl > 0:3
Suhl – Potsdam > 1:3
Potsdam – Suhl > 3:0

Wiesabden – Dresden > 0:3
Dresden – Wiesbaden > 0:3
Wiesabden – Dresden > 1:3

Halbfinale

Stuttgart – Dresden

Schwerin – Potsdam

Foto oben ©2023 Volker Watschounek 

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Die Internetseite des VC Wiesbaden finden Sie unter www.vc-wiesbaden.de.

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.