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Kommunale Wärmeplanung für Wiesbaden geht auf die Zielgerade

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden hat am Dienstag, 20. Januar, beschlossen, den Entwurf zur kommunalen Wärmeplanung zu veröffentlichen.

Kyra Intelliana 5 Stunden vor 0

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden hat am Dienstag, 20. Januar, beschlossen, den Entwurf zur kommunalen Wärmeplanung zu veröffentlichen.

Die Offenlegung beginnt mit der Vorstellung im Ausschuss für Umwelt, Klima und Energie am Dienstag, 27. Januar, Bürgerinnen und Bürger sowie Träger öffentlicher Belange können bis Sonntag, 1. März,  Stellungnahmen abgeben. Der Entwurf fasst die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung zusammen, die von der Stadtverwaltung mit der ESWE Versorgungs AG gemeinsam mit lokalen Akteuren und externen Gutachtern erarbeitet wurden.

„Die Kommunale Wärmeplanung ist für uns ein zentraler und wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2045“, betont Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende. „Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, die Wärmeversorgung für ihre Wohnungen und Geschäftsgebäude sicher, möglichst schnell und kostengünstig klimaneutral zu machen.“

Bürgermeisterin Christiane Hinninger hebt die Bedeutung der Kooperation in der Kommunalen Wärmeplanung hervor: „Durch die enge Einbindung der Wärmeversorger und Netzbetreiber ist es gelungen, einen ambitionierten und zugleich realistischen Kommunalen Wärmeplan für Wiesbaden zu erarbeiten. Damit schaffen wir einen strategischen Rahmen, der nötig ist, damit Bürgerinnen und Bürger, Wohnbaugesellschaften und Energieversorger zukunftssicher planen und investieren können.“

Basierend auf den vorausgegangenen Analysen zur bestehenden Wärmeversorgungsstruktur in Wiesbaden und möglichen Potenzialen für erneuerbare Wärme wurden drei verschiedene Szenarien entwickelt, wie die Landeshauptstadt bis 2045 klimaneutral mit Wärme versorgt werden kann. Entscheidend für die Auswahl eines Zielszenarios war, dass die Kosten für die Bürgerinnen und Bürger möglichst gering bleiben, die Wahl des zukünftigen Heizungssystems offen für verschiedene Technologien ist und das Szenario insgesamt als gut umsetzbar eingeschätzt wurde. Gemäß dieses Zielszenario wurde das Stadtgebiet in verschiedene Wärmeversorgungsgebiete eingeteilt und eine begleitende Umsetzungsstrategie entwickelt, welche die wichtigsten Maßnahmen zur Erreichung des Zielszenarios zusammenfasst.

Jörg Höhler, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG, betont die anstehenden Herausforderungen in der Wärmewende: „Einen Wärmeplan zu erstellen, ist ein wichtiger erster Schritt. Die eigentliche Mammutaufgabe ist aber, diesen Plan umzusetzen und die benötigte Infrastruktur unter die Straßen und in die Häuser zu bekommen. Dies geht nur, wenn Stadt und ESWE Versorgung weiter eng zusammenarbeiten. Die bisherige Kooperation stimmt mich zuversichtlich, dass wir die Wärmewende in Wiesbaden schaffen.“

Der jetzt offengelegte Entwurf umfasst alle Arbeitsergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung. Hierzu zählen die Bestands- und Potenzialanalyse, Zielszenarien für die Entwicklung der Wärmeversorgung in Wiesbaden, die Einteilung des Stadtgebiets in Wärmeversorgungsgebiete sowie ein Maßnahmenkatalog zur Umsetzung der Wärmeplanung. Die Kommunale Wärmeplanung in Wiesbaden erfolgt unter der Federführung des städtischen Umweltamts in enger Abstimmung mit der ESWE Versorgungs AG sowie in Zusammenarbeit mit externen Gutachtern des Ingenieurbüros Ramboll und des Fraunhofer IFAM. Weitere Energienetzbetreiber in Wiesbaden sowie von der Kommunalen Wärmeplanung betroffene Träger öffentlicher Belange wurden kontinuierlich in den Planungsprozess eingebunden.

Eine Einsichtnahme und Stellungnahme ist im Umweltamt, Raum A001 Gustav-Stresemann-Ring 15, 65189 Wiesbaden, in den Öffnungszeiten oder online auf der Beteiligungsplattform möglich.

 

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