Sie gewinnen das Vertrauen über kleine Gefälligkeiten, mittels gutem Zuhören und gutem Zureden. Sie geben vor in einer Notlage zu sein – und sind am Ende dann überrascht, dass Ihnen das passiert ist. So geht es einer 85-Jjährigen Wiesbadeneris. Bereits am 31. Januar habe die 85-Jährige einer weiblichen Person, die Sie um Hilfe gebeten hatte, 13.000 Euro gegeben.

“Gerade die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft älterer Menschen wird hier auf äußerst niederträchtige Art und Weise ausgenutzt.“

– Polizei Westhessen

Die ältere Dame wurde am Tattag gegen 14:30 Uhr von einer Frau angerufen. Die Anruferin schilderte, wegen eines Wohnungskaufes dringend Bargeld zu benötigen. Daraufhin ist die Seniorin zu ihrer Bank gegangen um 13.000 Euro von ihrem Konto abzuheben. Das Geld übergab sie schließlich an eine unbekannte Botin.

Täterbeschreibung: Zur Botin – etwa 1,58 groß, ca. 38 bis 40 Jahre alt, schlank und helle Haaren. Die Frau war mit einer schwarzen Jacke bekleidet und trug eine Brille.

Hinweise an die Wiesbadener Kriminalpolizei (K23) unter Telefon (0611) 345-0.

Wegen des aktuellen Falles weist die Polizei daraufhin, dass es in letzter Zeit immer wieder zu gleichgelagerte
Straftaten zum Nachteil meist älterer Menschen gekommen ist. Die Anrufer geben sich als Verwandte, ehemalige Arbeitskollegen oder Schulfreunde aus und erreichen durch geschickte Gesprächsführung, dass die Geschädigten ihnen Glauben schenken.

Die Polizei rät

Die Polizei appelliert an die älteren Mitbürger, bei solchen Anrufen äußerst sensibel zu reagieren und sich nicht zu übereilten Geldübergaben überreden zu lassen. Im Zweifel sollte die Polizei verständigt werden. Vor allem sollte eine Rückversicherung bei den tatsächlichen Verwandten, Freunden oder Arbeitskollegen erfolgen.

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