Kinder wollen in Kitas und Kindergärten toben und spielen, Eltern wollen sie gut behütet wissen. In Wiesbaden Nordstadt zählt beides bereits bald zum Standard.

Während in der Kita Hessenring bereits fleißig gearbeitet wird, setzten Baudezernentin Sigrid Möricke und Sozialdezernent Christoph Manjura am Mittwochvormittag den ersten Spatenstich für den Erweiterungsbau der Kita. In dem bisherigen Gebäude und Erweiterungsbau werden künftig zwölf Erzieherinnen und 100 Kindern untergebracht.

„Die Maßnahme ist ein weiterer wichtiger Baustein im Betreuungsangebot, der wegen grund der Bevölkerungsentwicklung dringend geboten ist. Man denke nur an das neue Baugebiet Hainweg und andere Wohnprojekte im Osten von Wiesbaden.“ – Christoph Manjura, Sozialdezernent

Die Kindertagesstätte Hessenring arbeitet seit 2009 nach dem Bildungskonzept der Pyramide, eines von drei städtischen Grundlagekonzepten. Bei dieser ganzheitlichen Spiel- und Lernmethode für alle bis Sechsjährigen wird dem Kind ermöglicht, in einer Kombination aus Spielen, Lernen und Arbeiten erstes Wissen und Erfahrungen zu sammeln. Kern dieser Methode sind fest definierte Module, die ganzheitlich und systematisch aufeinander abgestimmt sind.

„Durch die Erweiterung der Kindertagesstätte um zwei Krippengruppen hat das Team um Charlotte Seiwert und Petra Schirmeisen eine neue Herausforderung zu meistern. Der Alltag muss auf die Bedürfnisse von ein bis dreijährigen Kindern zugeschnitten werden.“ – Christoph Manjura, Sozialdezernent

Baudezernentin Sigrid Möricke hob hervor, dass die Kita nach der Erweiterung technisch und gestalterisch den neuesten Standards entspreche. Der neue Baukörper ist als zweigeschossiger, rechteckiger Riegel geplant. Im Foyer ist ein Eltern-Café vorgesehen, in dessen Verlängerung ein Multifunktionsraum entsteht. Auf dem Dach über dem Multifunktionsraum liegt ein Lern- und Sinnesgarten, der über eine Außentreppe erschlossen wird. Auf dem Dach befindet sich ferner eine Photovoltaikanlage.

Großes Platzangebot

Im neuen zweigeschossigen Erweiterungsbau werden im Erdgeschoss zwei Krippengruppen mit je zehn Kindern und jeweils zwei Erziehern/innen untergebracht. Für jede Krippengruppe stehen dann ein Gruppenraum, ein Schlafraum, ein Lager und ein Sanitärbereich zur Verfügung. Der offene Flurbereich dient als Garderobe und als Spielflur. Ebenfalls im Erdgeschoss wird die Küche untergebracht, die durch diese Anordnung auch weiterhin ein wichtiger und zentraler Teil des täglichen Lebens der Einrichtung bleibt. Im Obergeschoss werden sich die für Kinder nicht zugänglichen Bereiche wie die Kita-Leitung, Personalräume, Lager und Haustechnik befinden.

Kosten

Die Kosten für die Sanierung des Bestandbaus und den Neubau beziffert Möricke auf rund 3,8 Millionen Euro, die Fertigstellung sei für Dezember 2018 geplant. Für die Dauer der Arbeiten befinden sich die Kinder und die Erzieher/innen in einem Provisorium auf der Festwiese hinter der Taunushalle.

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