Sie zieht sich einen Kilometer leicht ansteigend durch die Stadt über die Rheinstraße zur Ringkirche und spiegelt die Entwicklung Wiesbadens vom Residenzstädtchen zur bevorzugten Wohnstadt.

1828 angelegt galt die Rheinstraße lange als die südliche Begrenzung der Stadt und empfing die Gäste. So legten die Nassauer seinerzeit Wert auf die Bebauung sowie die noble Gestaltung. Mit dem Stadtpalais und dem großartigen Luisenplatz im Herzen präsentiert sich ihr östlicher Teil im klassizistischen Stil.

Stadtführung, kurz gefasst

Perspektivenwechsel – von Kirchen, Koren und Kasernen
Wann: Sonntag, 3. Juni 2018, 15:00 Uhr
Dauer: etwa 2 Stunden
Wo: Vom Kurpark nach Sonnenberg
Treffpunkt: Normaluhr – Bahnhofstraße/Rheinstraße, 65185 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Teilnahme: 8 Euro

Tickets sind vor Ort erhältlich, Reservierung gerne unter 0611 / 507427 oder E-Mail info(at)kultour-und-mehr.de

Die nach der Wilhelmstraße nobelste Straße der Stadt verfügte über einen heute am Luisenplatz nachgeahmten sichtbaren Promenadenweg mit Bänken zum Verweilen. Es war die Zeit vor Diesel-Gate und Skandal. Die Lust war seinerzeit noch rein – war staubfrei, der Weg gepflastert. Auf eine noble Bebauung wurde Wert gelegt.

Mittendrin, Thonwaarenfabrik

Die Verlängerung von der Schwalbacher Straße zum Ring führt beispielhaft den gehobenen Wohnungsbaus der Gründerjahre vor. Für den Schmuck der Fassaden sorgte Johann Jacob Höppli, der in der benachbarten Wörthstraße seine Thonwaarenfabrik betrieb… Vorne Schauraum, im Hinterhof Brennöfen produzierte er seinerzeit mitten in Wiesbaden hochwertiges Terrakotta, welche auch heute hunderte Villen, Prachtbauten und Stadthäuser Wiesbadens schmücken.

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