Angenommen, ausgedacht, eingebildet, erdacht, theoretisch, virtuell, fiktiv, irreal – imaginär. Oder eben Roman R. Eichhorn.

Wiesbadens Stadtrat Helmut Nehrbaß begrüßte am Freitagabend die Gäste im Kunsthaus Wiesbaden. Eröffnet wurde die Ausstellung von Roman R. Eichhorn, ein russischer Künstler, der in Wiesbaden seine Wahlheimat gefunden hat.

Kunsthaus Wiesbaden, kurzgefasst

Ausstellung: „Roman R. Eichhorn, Imaginär. Werke aus fünf Jahrzehnten“
Wann: 17. Februar bis zum 25. März
Vernissage: Freitag 16. Februar 2018, 19:00 Uhr
Finnissage: Sonntag, 25. März, 11:30 Uhr
Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 11:00 bis 17:00 Uhr sowie donnerstags von 11:00 bis 19:00 Uhr
Wo: Kunsthaus Wiesbaden, Aula, Schulberg 10, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Einritt: frei

Bei der Ausstellungseröffnung führte kein anderer wie der renommierte Kunstkritiker und Kunsthistoriker Dr. Peter Lodermeyer durch die Ausstellung. Während Schüler der Musikschule Sarajski den Abend musikalisch umrahmten, sprach Lodermeyer vor den Besuchern der Vernissage über die Arbeiten des Künstlers. Er ordnete die Werkstücke ein, regte zum genauen Betrachten an und lud so manchen zum Gespräch ein.

Familie, Tradition, Sehnsucht

Das Kunsthaus zeigt eine umfassende Ausstellung seiner Werke, in denen Familie, Tradition, Sehnsucht und Erinnerung genauso ihren Ausdruck finden wie seine alte und neue Heimat. Die oftmals mystisch anmutenden Figuren, Landschaften und Architekturen, denen der Betrachter in Eichhorns Werken begegnet, erzählen oft mit leisem Witz berührende Geschichten und laden ein zu Entdeckungsreisen durch imaginäre Bildwelten.

Rahmenprogramm

Führungen mit Roman R. Eichhorn
Donnertag, 22. Februar, 18 Uhr, und Sonntag, 18. März, 11.30 Uhr
Führungen für Schulklassen: Anmeldung unter bildendekunst@wiesbaden.de

Finissage

Armin Nufer liest aus Eichhorns Werkbiografie „Imagination als Öffnung“.
Sonntag, 25. März, 11.30 Uhr

Zur Person Roman R. Eichhorn

Er stammt aus einer altpreußischen Bauernfamilie und ist Mitglied des International Arts Fund Moscow. Im 19. Jahrhundert wanderten seine Vorfahren in die Ukraine, das damalige Wolhynien aus, wo seine Eltern geboren wurden. Während der Stalinschen Terrorherrschaft wurden 1936 zahlreiche Russlanddeutsche in den Südwesten der UdSSR umgesiedelt. Seit 1991 lebt Eichhorn mit Familie in Deutschland.

1948 in der UdSSR geborene Eichhorn an der Kunsthochschule in Moskau und war Meisterschüler an der Staatlichen Kunstakademie Moskau. Seit 1991 lebt und arbeitet er in Wiesbaden. Neben der Malerei widmet er sich unter anderem der Kunsterziehung und arbeitet als Autor.

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