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Friedhof Frauenstein: Trauerhalle öffnet modernisiert wieder.

Trauerhalle Frauenstein kehrt in den Alltag zurück

Nach sechs Monaten Sanierung öffnet die Trauerhalle am Friedhof Frauenstein wieder. Die Stadt modernisiert Technik, Heizung und Innenräume, investiert über 430.000 Euro und plant zusätzlich eine Urnenwand. Verzögerungen durch Winter und Schadstofffunde bremsen nur außen.

Volker Watschounek 8 Stunden vor 0

Die Trauerhalle am Friedhof Frauenstein zeigt nun, dass selbst Orte des Abschieds neue Perspektiven gewinnen.

Die Trauerhalle auf dem Friedhof Frauenstein öffnet nach sechs Monaten Bauzeit. Die Stadt hat die Innenräume modernisiert, die Elektrik erneuert und eine effiziente Heizungsanlage eingebaut. Der Raum wirkt dadurch heller – und ist zugleich ruhiger.

„Wir freuen uns sehr, dass der lange gehegte Wunsch des Ortsbeirats und vieler Bürger in Erfüllung geht“, sagt Bürgermeisterin und Umweltdezernentin Christiane Hinninger. Die Stadt hat in Farben, Licht und Technik investiert. Das neue Konzept der Trauerhalle setzt auf direkte und indirekte Beleuchtung. Es schafft Klarheit, ohne zu blenden. Es gibt Halt, ohne zu dominieren.

Bau mit Hindernissen

Ganz reibungslos lief das ganze aber nicht. Schadstofffunde verzögerten den Ablauf. Auch der Winter bremste die Arbeiten aus, die Außenfassade und das Dach benötogen noch ein paar Handgriffe. Das Gerüst bleibt deshalb zunächst stehen. Innen können aber wieder Trauerfeiern stattfinden, und Angehörige Abschied nehmen.

Die Halle dient regelmäßig auch Beisetzungen im Bestattungswald Terra Levis. Gerade dort wünschen sich viele Menschen einen schlichten, würdevollen Rahmen. Die modernisierte Halle bietet ihn.

Komfort und klare Linien

Die Stadt tauschte Fenster und Türen aus, deckte das Dach neu und installierte eine Wärmedämmung. Neue Stühle lassen sich flexibel stellen und erhöhen den Komfort. Insgesamt fließen nach Abschluss aller Arbeiten mehr als 430.000 Euro in die Sanierung.

Und die Entwicklung geht weiter: Um der wachsenden Nachfrage nach pflegefreien Grabarten gerecht zu werden, plant das Grünflächenamt eine Urnenwand im Eingangsbereich. Sie soll im August freigegeben werden. Damit reagiert die Stadt auf veränderte Bestattungskultur – pragmatisch und nah an den Bedürfnissen der Menschen.

Foto – Trauerhalle auf dem Friedhof Frauenstein © 2026 LH Wiesbaden

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Die Trauerhalle am Friedhof Frauenstein zeigt nun, dass selbst Orte des Abschieds neue Perspektiven gewinnen können.

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