Mit ihrem buschigen Schwanz erinnern Siebenschläfer leicht an Eichhörnchen. Nicht ohne Grund: Beide zählen zu den Hörnchenverwandten.

Siebenschläfer haben ein geheimes und aufregendes Leben. Einen Dachboden machen viele gerne zu ihrem nächtlichen Spielplatz. Die Tierpflegerin Nadine Vervoort erzählt den teilnehmenden Kindern von ihrer Arbeit in der der Wildstation Bilche.

Fasanerie, kurz gefasst

Hörnchen und Sciuridae– Siebenschläfer und Co, Kinder ab 8 Jahre
Wann: Samstag, 1. September 2018, zwischen 15:00 und 17:00 Uhr
Wo: Tierpark Fasanerie, Wilfried-Ries-Str. 22, 65195 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: 5,00 Euro
Anmeldung: bei Nadine Vervoort info@wildstationbilche.de

Der Gestalt des Siebenschläfers erinnert an Eichhörnchen oder Grauhörnchen – weshalb Jungtiere häufig verwechselt werden. Ausgewachsen ist der er deutlich kleiner. Er hat große, schwarze Augen, rundliche Ohren und einen buschigen Schwanz. Wenn auch sein Gesicht wenig markant ist, sind es die Barthaare / Tasthaare, die als markantes Zeichen gelten.

Kletterkünstler Siebenschläfer

Die Fußballen dieser Tiere sind immer etwas feucht. Die feuchten Sohlen geben an Rinden den besseren Halt. So können die kleinen Tiere Bäume und Wände ohne Probleme erklimmen. Die Tiere werden bis zu 9 Jahre alt und erreichen ein Gewicht von 70 bis 160 g. Der Siebenschläfer war in Deutschland Tier des Jahres 2004.

Winterschlaf

Um die Nachaktiven Tierchen zu beobachten ist es im Moment noch günstig. Bald beginnt die Zeit, in der sich der Siebenschläfer 30 bis 100 cm tief in die Erde einbuddelt. Um sich vor Frost zu schützen, nimmt er dabei in seiner Höhle eine kugelförmige Körperhaltung. Spätestens Anfang Mai – also nach bis zu acht Monaten – gräbt er sich nach einer mehrstündigen Aufwachphase wieder aus.

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