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Lukas Rietzschel

Lukas Rietzschel stellt „Sanditz“ vor

Ein Roman, der Staub aufwirbelt: Lukas Rietzschel liest am 26. Mai im Literaturhaus Villa Clementine aus „Sanditz“. Zwischen Tagebau und Erinnerungen entfaltet sich ein Abend über Herkunft, Brüche und das leise Ringen um Zugehörigkeit – klug, wach, überraschend nah.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 3 Stunden vor 0

Lukas Rietzschel liest im Literaturhaus Villa Clementine aus „Sanditz“ – ein Roman über Herkunft, Brüche und die Suche nach Zugehörigkeit.

Manchmal reicht ein Ort, um eine ganze Welt zu öffnen. Sanditz ist so ein Ort. Erfunden – und doch erschreckend nah dran. Wenn Lukas Rietzschel am 26. Mai im Literaturhaus Villa Clementine liest, bringt er nicht nur Seiten mit. Er bringt Landschaften, Erinnerungen und Fragen, die sich nicht einfach wegklappen lassen.

Literaturhaus Wiesbaden, kurz gefasst

Lesung – „Sanditz“
Eintritt: 15,00 Euro, ermäßig 11,00 Euro (günstiger im Vorverkauf)
Wann: Dienstag, 26. Mai 2026, 19:30 Uhr
Wo: Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65183 Wiesbaden

Zwischen Tagebau und Lebensfragen

Braunkohle frisst sich durch Erde, Wälder verschwinden, Dörfer verlieren ihren Halt – und mittendrin: Menschen, die bleiben, gehen, zweifeln. Rietzschel erzählt nicht von oben herab. Er lässt Figuren sprechen, streiten, hoffen. In „Sanditz“ treffen Generationen aufeinander, reiben sich aneinander, verlieren sich – und finden sich manchmal wieder.

Das klingt schwer? Ist es auch. Aber nie bleiern. Rietzschel schreibt so, dass man weiterliest. Weil jede Seite zieht. Weil jede Figur etwas will. Und weil zwischen all dem Ernst immer wieder Momente aufblitzen, die fast leicht wirken – wie ein Lächeln im Staub.

Ein Autor, der hinschaut

Schon mit seinem Debüt hat Rietzschel gezeigt, dass er genauer hinschaut als viele andere. Jetzt legt er nach. „Sanditz“ spannt einen Bogen von der späten DDR bis in die Gegenwart. Corona taucht auf, aber nicht als Schlagzeile, sondern als Hintergrundrauschen. Viel wichtiger: die Frage, wo man hingehört, wenn sich alles verändert.

Moderiert wird der Abend von FAZ-Journalist Jan Wiele. Das verspricht Gespräch statt Monolog, Reibung statt Routine. Wer kommt, bekommt mehr als eine Lesung. Er bekommt einen Dialog.

Literatur, die nachhallt

Das Literaturhaus Villa Clementine bietet dafür den passenden Rahmen. Hohe Räume, ein Hauch Geschichte – und mittendrin ein Roman, der nicht flüstert, sondern spricht. Klar, direkt, manchmal unbequem. Dienstagabend, 19.30 Uhr. Wer zuhört, geht anders nach Hause. Vielleicht mit Fragen. Vielleicht mit neuen Blicken auf alte Themen. Ganz sicher aber nicht gelangweilt.

Foto – Villa Clementine ©2026 Benjamin Dahlhoff, CC BY-SA 3.0 / Amrei-Marie, CC BY-SA 4.0

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