Vielleicht kagen Sie ja einst in der Opelvilla im Krankenhaus oder haben dort als Richter gearbeitet? Vielleicht haben Sie auch nur mit Ihrer die Picasso -Ausstellung im Museum Wiesbaden besucht – und sich über die prächtigen Farben ausgetauscht.

Das Museum Wiesbaden und die Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim kooperieren. Die beiden Häuser haben mit ihren jeweils außergewöhnlichen Vermittlungsprogrammen zusammengefunden. Mit ihrem ersten gemeinsamen Programm Lieblingsorte – Erinnerungen verbinden richten sich die Museen von Oktober bis November 2018  sowohl an interessierte Menschen in Rüsselsheim und in Wiesbaden. Gemeinsam laden sie ein, auf Zeitreise zu gehen, um Erinnerungen und Anekdoten auszutauschen n– Erinnerungen, die von den jeweiligen Orten handeln.

Vier Termine, vier Treffen

Gegenseitiges Besuchen und Kennenlernen ist Teil des Projektes. Geplant ist, dass sich ab dem 16. Oktober an vier aufeinander folgenden Dienstagnachmittage bis zu acht Teilnehmer nachmittags in den Kultureinrichtungen treffen. Am 16. und 23. Oktober treffen sich die Rüsselsheimer in den Opelvillen und die Wiesbadener im Museum Wiesbaden. Am 30. Oktober besucht die Rüsselsheimer Gruppe dann das Museum Wiesbaden und am 6. November erwarten die Rüsselsheimer ihre Gäste aus dem Museum Wiesbaden. Die jeweiligen Transfers sind organisiert und kostenfrei für die  Teilnehmer. Bei den ersten beiden Treffen in den jeweiligen Kulturinstitutionen stehen ein erstes Kennenlernen und eine gemeinsame Erkundung des Hauses, sowie Kaffee und Gebäck auf dem Programm. Das Vermittlungsteam möchte über Zeitzeugen mehr über die Historie ihrer Häuser erfahren. Eine Erinnerung an ein Exponat, eine Ausstellung, an Personen oder auch Hintergründe sind von großem Nutzen für die Geschichtsschreibung beider Institutionen.

Anmelden und Mitmachen

Anmelden können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Rüsselsheim und Wiesbaden ab sofort mit der Angabe ihres Namens, ihrer Telefonnummer und Adresse unter info@opelvillen.deoder 06142835907. Da die Plätze begrenzt sind, zählt das Datum der Anmeldung. Das Mitbringen einer Anekdote oder auch eines Fotos zum jeweiligen Haus wünschen sich die Veranstalter.

Geschichte entdecken, Geschichten erzählen

In dem Kooperationsprojekt Erinnerungen verbinden können Geschichten zur Entwicklung beider Häuser ausgetauscht werden. Die Kunstvermittlerinnen Samira Idrisu für die Opelvillen und Astrid Lembcke-Thiel für das Museum Wiesbaden freuen sich auf einen regen Dialog. Die Historie beider Häuser lässt viele Anekdoten vermuten, die sie festhalten möchten. Die Opelvillen wurden vor Stiftungsgründung 2001 als Krankenhaus und später Amtsgericht vielfältig genutzt. Stets waren die Villen über Jahrzehnte ein wichtiger Bezugspunkt für Rüsselsheimer Bürger. Hier wurde gewohnt, operiert, geheiratet, sich getrennt, politisch diskutiert und gefeiert. Seit 1973 gehört das Museum Wiesbaden zu den drei großen Landesmuseen in Hessen. Seine Geschichte reicht zurück bis in das frühe 19. Jahrhundert. Heute finden Besucherinnen und Besucher im Zweispartenhaus Kunstwerke aus neun Jahrhunderten sowie eine exquisite Sammlung naturhistorischer Präparate.

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