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Digitale Wege zur Kunst: Die neue Website des Kunsthauses öffnet Räume für alle.

Mehr Teilhabe: Kunsthaus Wiesbaden denkt digital weiter

Seit Donnerstag, 7. Mai, ist die neue Internetseite des Kunsthauses Wiesbaden live. Dort werden die vielfältigen Aktivitäten des Kunsthauses sichtbarer und zugänglicher. Dazu gehören auch die Präsentation der Künstlerinnen und Künstler im Atelierhaus, das im September vergangenen Jahres neu eröffnet wurde, und die digitale städtische Kunstsammlung – die Online-Datenbank der Artothek.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 1 Monat vor 0

Das Kunsthaus Wiesbaden öffnet sich neu – digital, zugänglich und vielsprachig. Kunst wird hier nicht erklärt, sondern erlebt.

Man muss es deutlich sagen: Viele Kulturinstitutionen sprechen von Öffnung – und bleiben doch verschlossen. Das Kunsthaus Wiesbaden hingegen handelt. Es geht voran, es riskiert etwas. Und es gewinnt dabei. Seit dem 7. Mai stellt es eine neue Internetseite bereit, die nicht belehrt, sondern mit Inhalten und Tiefe verführt.

Kunst, die spricht – und versteht

Der neue Webauftritt zeigt nicht bloß Bilder. Sie erzählt Geschichten. Sie führt durch die verschiedenen Ateliers, stellt Künstler Anne-Louise Hoffmann, Lukas Gartiser oder Daniel Stier vor und macht die städtische Sammlung sowie die aktuelle Ausstellung vom Sofa aus zugänglich. Die Artothek wird digital – und damit demokratischer.

Zwölf Sprachen öffnen den Zugang. Das ist kein Detail. Das ist eine Haltung. Kunst will nicht exklusiv sein. Sie will gesehen werden. Sie will verstanden werden. Und sie darf sich nicht hinter Fachbegriffen verstecken.

Ein Haus, das sich bewegt

Das Kunsthaus hat sich gewandelt. Aus einer Schule wurde ein Ort der Darstellenden Kunst. Heute lädt es zum Dialog ein, fordert Widerspruch heraus, provoziert Gedanken. Die neue Website übersetzt diesen Anspruch in die Gegenwart. Ein Film führt durch das Gebäude. Ein Archiv erinnert an Vergangenes. Ein digitaler Rundgang lockt hinaus in den Stadtraum. Kunst verlässt die Wand – und tritt ins Leben.

Teilhabe statt Distanz

Barrierefreiheit ist hier kein Schlagwort. Sie wird umgesetzt. Inhalte in Gebärdensprache, einfache Navigation, klare Strukturen – das Kunsthaus denkt weiter. Es denkt an Menschen, die oft nicht mitgedacht werden.

Und genau hier liegt seine Stärke: Es öffnet Räume. Für Ideen, für Begegnungen, für neue Perspektiven.

Der Film: Kunsthaus Wiesabden

Foto – Screenshot der Webseite ©2026 Wiesbaden lebt!

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