Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen und die Fahrradsaison beginnt. Damit beginnt auch wieder die Hochsaison der Fahrraddiebe. In den vergangenen sechs Jahren gab es davon rund 300.000 bundesweit.

Es ist das Horrorszenarium schlechthin. Die Ganze Woche freut man sich auf das Wochenende und auf eine Fahrradtour am Rhein entlang etwa zum Freibad in Eltville. Nach einem tollen Badenachmittag kommt man aus dem Freibad, möchte nach Hause fahren – und das Rad ist weg. Man stellt sich die Frage, „Habe ich es hier, oder doch woanders abgestellt, hat es jemand weg gestellt?“ Schnell kommt die Gewissheit: Das Fahrrad ist weg. Was bleibt, ist der Weg zur Polizei, Anzeige erstatten und der Heimweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Rund 50.000 Fahrräder werden jedes Jahr gestohlen – nur zehn Prozent aller Diebstähle werden laut Polizeistatistik aufgeklärt.

Fahrrad schützen

Der richtige Schutz des eigenen Fahrrads beginnt vor dem Abschließen und Anketten. Jeder Fahrradbesitzer sollte alle wichtigen Infortmationen zum Fahrrad aufzuschreiben, und an einem sicherem Ort aufzubewahren. Ganz Sorgfältige führen einen Fahrradpass gleich dem KfZ-Schein des PKWs immer bei sich. Darin stehen Daten wie Name, Fahrradnummer oder die bei der Codierung vergebene Nummer. Mit diesen Daten gestohlene und gefundene Fahrräder schnell dem rechtmäßigen Besitzer zuordnen.

Viele Händler stellen beim Fahrradkauf einen herstellerseitigen oder polizeilichen Fahrradpass aus. Käufer sollten gezielt danach fragen, rät die Polizei.

„Schon ganz einfache Mittel reichen, um Fahrräder vor Langfingern zu schützen. Ein geeignetes Schloss zum Beispiel mit dem das Rad fest angeschlossen werden kann und eine individuelle Kennzeichnung.“ – Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Die Fahrradcodierung enthält die meisten Daten. Neben der Fahrradnummer / Rahmennummer werden dabei Gemeindeschlüssel, Straßenschlüssel, Hausnummer und Initialen erfasst. Anhand der amtlichen Schlüsselzahlen von Fundämtern und Polizeidienststellen lässt sich der Code schnell  entschlüsseln. Selbst wenn ein Fahrrad nicht in der Sachfahndung notiert ist und nicht zwingend zum Dieb führt, kann ein Fahrrad Dank Codierung zumindest der Wohnanschrift des Eigentümers zugeordnet werden.

Den Drahtesel richtig kennzeichnen – Individueller geht es nicht. Bild: Ralf Brinkmann

Den Drahtesel richtig kennzeichnen – Individueller geht es nicht. Bild: Ralf Brinkmann

Fahrrad Codierung

Sie sind angetan von der Möglichkeit das Fahrrad codieren zu lassen – fragen sich, wo das möglich ist. Gerne wird hier auf den Fachhandel verwiesen. keiner kenne sich da besser aus. Das das Rad gleich dirt codiert werden könne, ist aber ein Trugschluss. Eine gute Anlaufstelle ist die Polizei, die nächste Polizeidienststelle in ihrer Nähe: oder einfach Wiesbaden lebt! In Wiesbaden findet die nächste Fahrradcodierung am 21. April  im 4. Polizeirevier in Wiesbaden-Bierstadt statt.

Weitere Termine zur Fahrradcodirung in Wiesbaden und Hessen werden regelmäßig im Internetangebot der Polizei Hessen veröffentlicht.

Die nächste Fahrrad-Codierung in Wiesbaden findet am Freitag, 21.04.2017, zwischen 13:00 und 18:00 Uhr im 4. Polizeirevier, 65191 Wiesbaden, Dresdner Ring 67 statt.

follow me, folge Wiesbaden lebt

Sie möchten keinen Beitrag mehr verpassen und stets aktuell informiert sein? Dann folgen Sie uns auf Twitter oder Instagram und werden Sie Fan von Wiesbaden lebt.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Sie möchten keinen Beitrag mehr verpassen und stets aktuell informiert sein? Dann bestellen Sie doch gleich unseren Newsletter oder folgen uns auf Twitter, Instagram und werden Sie Fan von Wiesbaden lebt!