Der Sternschnuppenmarkt startete mit schwebenden Engeln, viel Musik und Worten von Mende und Hinninger – ein Auftakt voller Licht und weihnachtlicher Vorfreude.
An den noralgischen Punkten wurde gezählt: die die reingingen und die die rauskamen, – und bis 17:45 waren es am Ende mehr die sich vom Schlossplatz in Richtung Marktkirche weg bewegten. Das Durchkommen wurde dadurch aber keinesfalls leichter.
Sternschnuppenmarkt, kurz gefasst
Weihnachtsstadt Wiesbaden – auf und um den Wiesbadener Weihnachtsmarkt
Wann: 25. November bis 22. Dezember 2025
Eröffnung: Dienstag, 25. Nov, 18 Uhr, Schlossplatz
Wo: Schlossplatz Wiesbaden und angrenzende Straße
Öffnungszeiten
Montag bis Donnerstag von 10:30 bis 21:00 Uhr
Freitag und Samstag von 10:30 bis 21:30 Uhr
Sonntag von 12:00 bis 21:00 Uhr
Gefühlt wich bei bei leichtem Regen niemand zurück. Punkt 18:00 Uhr schaute Menge schaute nach oben, wo zwei Rauschgoldengel aus dem Rathaus-Innenhof übers Dach, von einem Kran gezogen, herabschwebten, schaukelnd und mit weiße Flügel im grellen Scheinwerflicht. Sie entzündeten zuerst den Weihnachtsbaum – „Leon“, 27,5 Meter hoch, stolz wie ein Turm – und ließen dann weißes Konfetti über die Menschen tanzen. Sekunden später leuchteten die 21 überdimensionalen Lilien rund um das Rathaus in vollem Glanz.
Wiesbaden verwandelte sich in diesem Moment in ein Bühnenbild, das kein Regisseur besser erfinden könnte.
Begegnungen und Kantinen-Not
Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende stand wenig später auf der hell erleuchteten Bühne und blickte über das Meer aus Lichtern, vereinzelten Regenschirmen und Glühweintassen. „Mit diesen Lilien ist es der schönste Weihnachtsmarkt in ganz Hessen“, sagte er und klang dabei wie jemand, der diesen Ort wirklich genießt.
Er scherzte darüber, dass das Rathaus keine Kantine habe. In den kommenden Wochen freue er sich deshalb besonders: „Das kulinarische Angebot auf dem Sternschnuppenmarkt ist großartig. Ich werde vieles probieren – und ich freue mich auf unzählige Begegnungen mit netten Menschen. Friedlich, gespannt und voller Vorfreude.“
Bürgermeisterin Christiane Hinninger sprach über Licht, Funkeln, Lächeln – die feierliche Atmosphäre, die sich auf dem Schlossplatz jedes Jahr wie ein warmer Mantel über die Stadt legt. „Wiesabden strahlt weit über Stadtgrenzen hinaus“, sagte sie. Der Sternschnuppenmarkt sei daher eine feste Größe in der Wiesbadener Tourismusstrategie.
Ein Markt, der Hoffnung wachsen lässt
Bis zum 23. Dezember bieten rund um den Schlossplatz 104 Stände Glühwein, Maronen, Kunsthandwerk und kleine Wunder. Und die Rathausbühne öffnet ab 1. Dezember täglich auch in diesem Jahr ein Adventskalendertürchen. Und die Marktkirche lädt auch wieder zu Orgelmusik und Andachten ein, die stiller wirken als jeder Lichterbogen.
Was den Sternschnuppenmarkt so besonders macht
Der Sternschnuppenmarkt lebt von seinen Symbolen: den vier blauen Torbögen mit den strahlenden Lilien, dem Duft nach gebrannten Mandeln, heißen Maronen und würzigem Glühwein. Kinder drehen ihre Runden auf dem nostalgischen Karussell, während Erwachsene vor den kunstvoll beleuchteten Ständen verweilen und nach neuen Lieblingsstücken stöbern. Händler aus der Region zeigen handgemachte Krippenfiguren, filigranen Schmuck, Kerzenkunst und traditionelle Holzarbeiten. Das Gelände zwischen Rathaus, Schlossplatz und Marktkirche wirkt wie eine kleine Stadt in der Stadt, in der alles langsamer, heller und freundlicher erscheint. Wer hier schlendert, erlebt nicht nur einen Markt, sondern ein Ritual, das in Wiesbaden den Advent einläutet und für viele zu den wichtigsten Traditionen des Jahres gehört.
Das Eröffnungszeremoniell endete mit einem Satz, der bleibt: „Das Licht geht mit euch. Immer.“ Vielleicht strahlt der Sternschnuppenmarkt deshalb stärker als jeder andere?
Bilder von der Eröffnung des Sternschnuppenmarltes sehen Sie hier in der Bildergalerie.
Foto oben @2022 Volker Watschounek
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Die Internetseite vom Sternschnuppenmarkt finden Sie unter www.wiesbaden.de.



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