Auch wenn es der Name vermuten ließe, Björn Vögeli ist kein Schweizer Eidgenosse. Der 20-Jährige kommt aus Kirchheimbolanden in der Pfalz, gelegen zwischen Kaiserslautern und Bad Kreuznach. Sein beruflicher Weg zeichnete sich schon in der Schule ab, denn die Interessen von Vögeli Junior und Senior überschneiden sich. Walter Vögeli, der Papa, ist Lackierermeister und Geschäftsführer der Vögeli GmbH in Alzey. Die Nachfolge der GmbH steht so nicht in Frage. Trotzdem, im heimischen Betrieb wollte der Junior nicht lernen.

Ausbildung bei der Karosseriebau Finster GmbH

KFZ-Mechaniger bei der Arbeit

Björn Vögeli in seinem Element. Als Karosseriebauer möchte er später den Betrieb des Vaters übernehmen. Foto: Volker Watschounek

Nach der Mittleren Reife zog es den 16-jährigen Realschüler nach Wiesbaden wo er bei der Karosseriebau Finster GmbH zuerst das Handwerk des Lackierers lernte. Wegen des guten Schulabschlusses konnte er die Ausbildung um ein Jahr verkürzen – um gleich darauf als 18-Jähriger im gleichen Betrieb eine zweite Ausbildung  anzufangen, die des Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikers. Mit 20 Jahren stehen dem Lackierer und Karosseriebauer in spe Björn Vögeli damit Tore und Türen offen.

Berufsschulnoten sind „gut“ bis „sehr gut“

Bei der Auszeichnung und Übergabe der Urkunde „Lehrling des Monats“ und der obligatorisch gewordenen Armbanduhr sprach Vizepräsident Stefan FüllVögeli seine Anerkennung aus. Er lobte die Leistung des Auszubildenden und erklärte, dass zwei Ausbildungen in vier Jahren nur mit guten Noten und viel Fleiß zu schaffen seien. Ob bei dem 20-Jährigen Begabung und die wohl übertragenen Gene des Vaters ebenso eine Rolle spielen, ist anzunehmen.

Ausbildungshjahr übersprungen

Vögeli Junior übersprang aufgrund der Mittleren Reife und guten Leistungen gleich in der ersten Ausbildung das zweite Lehrjahr vollständig. Gesellenbrief, gute Noten und eine nicht zu verkennende Begabung sind auch der Grund, weshalb Vögeli seine Ausbildung zum Karosseriebauer ebenso verkürzen kann. Noch diesen Sommer wird der 20-Jährige seinen zweiten Gesellenbrief in den Händen halten. Und danach? In fünf Jahren oder auch früher vielleicht den Meisterbrief.

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