Wasser für das Leben. Wasser für Wiesbaden. Das sam – Stadtmuseum am Markt hat dafür aufgeräumt und seine Ausstellungsstücke neu sortiert – zum Weltwassertag. 

Anfang der Woche wurde im „sam – Stadtmuseum am Markt“ die Schatzkammer neu bestückt. Zu sehen sind im „sam – Stadtmuseum am Markt“ jetzt spannende Objekte aus der großen Sammlung der Nassauischen Altertümer.

sam – Stadtmuseum am Markt, kurz gefasst

Sonderaustelllung – zum Weltwassertag
Wann: Donnerstag, 22. März2018, 16:00 Uhr, etwa 30 Minuten
Eintritt: Erwachsene 5,00 Euro, Der Eintritt ist bis 18 Jahre frei.
Wo: sam – Stadtmuseum am Markt, Marktplatz 3, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Zum Weltwassertag haben die Besucher die Möglichkeit, Ausstellungsstücke zu sehen, die sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Wasser hat in Wiesbaden eine besondere Bedeutung. Die heißen Quellen sprudeln bereits seit Jahrtausenden und wurden schon lange vor unserer Zeit von den hier lebenden Menschen genutzt. Viele Stücke des Museums legen Zeugnis ab von dem heil- und erholsamen Gebrauch des Thermalwassers. Nicht alle diese Objekte sind für den Besucher immer sichtbar. Viele von ihnen sind im Depot gelagert.

Weltwassertag

Der Weltwassertag, 1992 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, will das Augenmerk auf das Thema Wasser lenken. Wasser – als Lebensgrundlage für alle Lebewesen – und der Umgang damit betrifft uns alle. Jährlich gibt es ein anderes Leitthema, das auf einen ökologischen, ressourcen-schonenden und rücksichtsvolleren Umgang abzielen will. Dieses Jahr lautet das Thema: „Naturbasierte Lösungen für das Wasser“. Im sam – Stadtmuseum am Markt wird die Brücke von diesem wasserbasierten Thema in Richtung der stadtgeschichtlichen Nutzung des Wassers geschlagen.

Weltkurstadt Wiesbaden

Im 19. Jahrhundert nannte Wiesbaden sich Weltkurstadt. Hier war die Residenz der herzoglichen Familie und Gesellschaften fanden sich im Kurhaus zusammen. Die Bahn erreichte Wiesbaden erstmals und um 1900 gab es in keiner anderen deutschen Stadt so viele Hotels erster Kategorie wie in Wiesbaden. Viele Gäste der Stadt – darunter die kaiserliche Familie – kamen wegen des Thermalwassers, um darin zu baden oder um es zu trinken.

Wo wurden die Badegläser hergestellt?

Die Sonderausstellung der Schatzkammer erzählt mit ausgesuchten Badegläsern von dieser Zeit. Zum Tag des Wassers können die Besucher vom Sammlungsleiter des Museums und bestem Kenner der Sammlung Nassauischer Altertümer, Dr. Bernd Blisch, interessante Einblicke in die Ausstellung und Wiesbadens Glanzzeit erhalten. Wo wurden die Badegläser hergestellt? Was waren die beliebtesten Motive auf den Badegläsern? Hatte die kaiserliche Familie eigene Gläser, wenn sie nach Wiesbaden kam?

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