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Darstellende Kunst: Vergabe Konzeptionsförderung und Arbeitsstipendium

Eine fünfköpfige Jury aus Expertinnen und Experten hat entschieden, welche Künstlerinnen und Künstler 2026 mit der Konzeptionsförderung und einem Arbeitsstipendium im Bereich Darstellende Kunst gefördert werden.

Kyra Intelliana 2 Stunden vor 0

Eine fünfköpfige Jury aus Expertinnen und Experten hat entschieden, welche Künstlerinnen und Künstler 2026 mit der Konzeptionsförderung und einem Arbeitsstipendium im Bereich Darstellende Kunst gefördert werden.

Künstlerinnen und Künstler konnten sich 2026 aus dem Bereich der Darstellenden Kunst erneut für die Konzeptionsförderung und/oder für ein Arbeitsstipendium bewerben. Ob Ensembles, freie Theatergruppen oder Einzelkünstlerinnen und Einzelkünstler: Bis zum 3. März war die Bewerbung auf beide Förderprogramme möglich. Während beim Arbeitsstipendium bis zu zweimonatige Recherchephasen, künstlerische Weiterbildungen oder die Entwicklung von Konzeptideen gefördert werden, unterstützt die Konzeptionsförderung bei eher langfristigen, auf bis zu zwei Jahre angelegten Vorhaben, die unabhängig von Projekten und Premieren bestehen und die finanziell nicht über Projektfördertöpfe abgedeckt werden können. 

Eine fünfköpfige Jury aus Expertinnen und Experten wählte für die Konzeptionsförderung den Antrag „SpielRaum: Interaktives Theater für Jugendliche“ von Nora Koschel-Gelecker zusammen mit KoschelundStahl (Christiane Stahl) aus.

Koschel-Gelecker und Stahl, gemeinsam KoschelundStahl, möchten ihr künstlerisches Profil schärfen, indem sie ein Modell für ein interaktives und ästhetisch innovatives Jugendtheater entwickeln, das dokumentarische Recherche, körperbasierte Performance und Game-Theatre-Elemente verbindet. Zu dem Zweck werden sich die Künstlerinnen in das direkte Lebensumfeld von Jugendlichen begeben und dort sozialräumliche Recherche vornehmen. In gemeinsamen Workshops mit den Jugendlichen werden durch körpertheatrale Methoden persönliche Geschichten, Erfahrungen und Perspektiven gesammelt, die als Material dienen. Jugendliche werden als Expertinnen und Experten ihrer eigenen Lebensrealität ernstgenommen und in den künstlerischen Prozess eingebunden. So soll diese Zielgruppe nicht nur als Besucherinnen und Besucher, sondern auch als Kulturschaffende selbst gewonnen werden. Es soll eine theatrale Form entwickelt werden, in der Zuschauende zu aktiv Spielenden werden und Verantwortung für den Verlauf des Geschehens übernehmen. Der theatrale Raum wird zum Spielfeld, in dem Bewegung, Strategie, Interaktion und kollektive Dynamiken dramaturgisch wirksam werden.

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