Die Nordbrücke wird 324 m die Südbrücke 314 m lang. Ihr Spannweiten betragen 90 und 85 Meter. Ende 2023 soll das südliches Bauwerk fertig werden.

Die Arbeiten am Neubau gehen Schritt für Schritt voran. Im Januar konnte das westliche Widerlager der Südbrücke (Seite Rheingau) und dass der Nordbrücke im März abgebrochen werden. Das Baufeld zum Bau der Nordbrücke ist inzwischen vollständig geräumt; Parallel zu den Räumarbeiten wurden die notwendigen Baustraßen geplant, die aktuell gebaut werden. Westlich der Bahnlinien konnten außerdem die Stützwälle und Fallbetten sowie die Verrohrung des Salzbachs zurückgebaut werden, sodass Pfeilergründungen, die bereits im Vorfeld der Sprengung angelegt wurden, freigelegt sind. Allesamt haben sie die Sprengung aufgrund der umfassenden Sicherungsmaßnahmen schadlos überstanden. 

„Der umfangreiche Belastungstest ist positiv verlaufen. Ein Fertigstellungstermin ist nunmehr mit der Baufirma fixiert. Ziel ist die Übergabe der neuen Südbrücke für Ende 2023.“ – Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH

Für die weiter westlich gelegene Querung der Aartalbahn ist im April der noch ausstehende Abbruch des nördlichen Teilbauwerks erfolgt. Seit Anfang Mai wurden in diesem Bereich weitere Kampfmittelsondierungen durchgeführt, die nunmehr abgeschlossen sind. Bereits in Kürze kann die Herstellung der Spundwände als Baugrubensicherung für die künftigen Ersatzneubauten, die über die Aartalbahn führen, beginnen.

Mitte Mai wurde eine Belastungsprüfung bei zwei Großbohrpfählen vollzogen. Der Grund: Während der Betonage ist es bei zwei Großbohrpfählen für die Südbrücke zu Auffälligkeiten gekommen, deren Auswirkungen überprüft werden mussten. Deshalb war es notwendig geworden, die Tragfähigkeit der betroffenen Gründungspfähle über eine Belastungsprüfung zu kontrollieren.

„Besonders im Fokus standen bislang die Tätigkeiten im Taktkeller, dem östlichen Widerlager und dem östlichen Pfeiler zwischen der B 263 und den Bahnlinien.“ – Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH

Seit Jahresbeginn 2022 standen wurden im Taktkeller die Fundamente für die Verschubeinrichtungen hergestellt; für das Widerlager ist die Fundamentierung errichtet worden. Im Bereich des östlichen Pfeilers zwischen der B 263 und den Bahnlinien wurden Anfang Januar die Fundamente der alten Brücke beseitigt. Im Anschluss daran musste eine standfeste Arbeitsebene errichtet werden, damit die notwendigen Kampfmittelsondierungen­ – bis acht Meter unter Geländeoberkante – abschließend fortgesetzt werden konnten. Da die Fundamente der alten Brücken im Weg waren, haben sich diese Sondierungsarbeiten nicht früher durchführen lassen. Direkt nach Bestätigung der Kampfmittelfreiheit begann die Herstellung der Großbohrpfähle für die Pfeilergründungen. Mittlerweile sind alle 30 Bohrpfähle für den Ostpfeiler der Süd- und Nordbrücke fertiggestellt.

Die neue Salzbachtalbrücke

Die beiden Salzbachtalbrücken werden aus etwa 15000 m³ Stahlbeton mit ca. 2800 t Bewehrungsstahl sowie einem Stahlüberbau von rund 5.800 t bestehen. Beide Brücken sollen je drei Pfeiler bekommen, sodass die Brücken vier Felder haben werden. Die Nordbrücke wird 324 m lang sein und eine maximale Spannweite von 90 m aufweisen. Die Südbrücke wiederum wird nach der Fertigstellung eine Länge von 314 Metern und maximale Spannweite von 85 Metern haben. Insgesamt werden rund 7,5 Kilometer Großbohrpfähle hergestellt. Auch die Entwässerung ist neu konzipiert worden, so ist der Bau dreier Regenrückhaltebecken geplant.

Salzbachtalbrücke und wann sie fertig ist

Bild oben ©2021 Volker Watschounek

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Offizielle Informationen zur Salzbachtalbrücke finden Sie auf der Internetseite der Auotobahn GmbH.

 

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