Wiesbaden trifft auf Havelse und will im Aufstiegsrennen punkten. Mit Tempo und Kontrolle soll der nächste Sieg gelingen.
Der SV Wehen Wiesbaden geht in die nächste Prüfung – und sie kommt schnell. Nur drei Tage nach der deutlichen Niederlage in Aachen steht das Heimspiel gegen den TSV Havelse an. Mittwochabend, Flutlicht, BRITA Arena. Der Tabellenachte trifft auf den Tabellen-19. Doch einfache Spiele kennt diese Liga nicht.
Wiesbaden richtet den Blick nach vorn. Trainer Daniel Scherning analysiert die Schwächen aus Aachen klar, spricht sie offen an – und fordert eine Reaktion. Vor allem die erste Halbzeit habe nicht überzeugt. Zu wenig Zugriff, zu viele Fehler, zu wenig Konsequenz. Jetzt soll die Mannschaft zeigen, dass sie es besser kann.
Fokus, Frische, Heimvorteil
Die Zeit bleibt knapp. Viel Training gibt es in dieser englischen Woche nicht. Also setzt Wiesbaden auf Klarheit. Der Plan steht, die Richtung auch. Im eigenen Stadion fühlt sich das Team stabil, spielt mutig, tritt selbstbewusst auf. Genau daran will der SVWW anknüpfen.
Personell muss Scherning umbauen. Justin Janitzek fehlt gesperrt, Gino Fechner verletzt. Das eröffnet Optionen. Dreierkette oder Viererkette? Beides liegt auf dem Tisch. Klar ist nur: Wiesbaden will offensiver denken, mehr Druck erzeugen, mehr Chancen kreieren.
Havelse kämpft – Wiesbaden bleibt wachsam
Der Blick auf die Tabelle könnte täuschen. Havelse steht unten, doch die Entwicklung zeigt nach oben. Die Mannschaft punktet, kämpft, nutzt Standards konsequent. Genau darin liegt die Gefahr. Wiesbaden kennt die eigene Stärke. Drei Spiele, drei Siege gegen Havelse. Auch das Hinspiel gewann der SVWW souverän mit 2:0. Doch die Vergangenheit spielt am Mittwoch keine Rolle.
Jetzt zählt die Gegenwart. Wiesbaden will reagieren. Wiesbaden will gewinnen. Und Wiesbaden hat die Chance, genau das zu zeigen.
Interview zum 32. Spieltag
Archivfoto ©2026 Volker Watschounek
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