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Tag des Gesundheitsamts

Tag des Gesundheitsamts: Die stille Arbeit hinter unserer Gesundheit

Am 19. März rückt bundesweit eine Institution ins Licht, die meist im Hintergrund arbeitet: das Gesundheitsamt. Der Aktionstag erinnert daran, wie vielfältig die Aufgaben sind – vom Infektionsschutz bis zur Beratung von Familien – und warum diese Arbeit für Städte wie Wiesbaden unverzichtbar bleibt.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 4 Tagen vor 0

Warum Gesundheitsämter für Infektionsschutz, Prävention und Beratung unverzichtbar sind – Ein Blick auf die vielfältige Arbeit in Wiesbaden.

Am 19. März lenkt ein bundesweiter Aktionstag den Blick auf eine Institution, die selten Schlagzeilen sucht, aber täglich Wirkung zeigt: das Gesundheitsamt. Unter dem Motto „Vielfalt für Gesundheit“ würdigt der Tag des Gesundheitsamts die Arbeit der Menschen, die hinter den Kulissen für den Schutz der Bevölkerung sorgen.

Der Aktionstag geht auf das Jahr 2019 und eine Initiative des Robert Koch-Instituts zurück, – und das Datum fällt bewusst auf den Geburtstag des Arztes und Sozialmediziners Johann Peter Frank. Bereits im 18. Jahrhundert fordert er staatliche Maßnahmen für bessere Lebensbedingungen, Hygiene und sauberes Trinkwasser – Gedanken, die heute zum Fundament des Öffentlichen Gesundheitsdienstes gehören.

Viele Aufgaben – ein Ziel

Gesundheitsämter arbeiten selten spektakulär, dafür konsequent. Sie erkennen Krankheitsausbrüche früh, verfolgen Infektionsketten und informieren die Bevölkerung über Schutzmaßnahmen. Si, prüfen Badegewässer, kontrollieren Trinkwasser und achten auf hygienische Standards in Einrichtungen.

Kurz gesagt: Sie sorgen dafür, dass Risiken gar nicht erst groß werden.

„Gesundheitsschutz beginnt oft im Hintergrund. Im Gesundheitsamt wird täglich daran gearbeitet, Risiken frühzeitig zu erkennen und die Bevölkerung zu schützen“, sagt Prof. Dr. René-Maxime Gracien, Leiter des Gesundheitsamtes Wiesbaden. Der Aktionstag mache diese Arbeit sichtbarer.

Beratung, Prävention und Hilfe

Doch Infektionsschutz ist nur ein Teil des Auftrags. Gesundheitsämter beraten Familien, unterstützen Schwangere, begleiten Kinder bei schulärztlichen Untersuchungen und helfen Menschen in schwierigen Lebenslagen. Auch der sozialpsychiatrische Dienst gehört zum Angebot. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten täglich einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit der Wiesbadenerinnen und Wiesbadener“, betont die Wiesbadener Gesundheitsdezernentin Milena Löbcke.

Begegnung auf dem Patiententag

Wer das Gesundheitsamt näher kennenlernen möchte, bekommt dazu bald Gelegenheit. Beim 19. Patiententag am 18. April im Wiesbadener Rathaus und auf dem Schlossplatz informieren Fachleute über Gesundheitsthemen, bieten Impfberatung an und kontrollieren auf Wunsch auch den Impfpass.

Ein Gesundheitsmarkt, Vorträge und Gespräche mit Experten machen deutlich: Gesundheit entsteht nicht nur im Krankenhaus – oft beginnt sie im Alltag. Und manchmal eben auch im Gesundheitsamt.

Symbolfoto zum tag des Gesundheitstags ©2026 KI-generiert

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Mehr zum Tag des Gesundheitsamtes auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts.

Erstveröffentlichung: 16.03.2026
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