Seit dem 30. Januar hänge überall Wahlplakate. Die heiße Phase der Kommunalwahl 2026 hat leise, fast unspektakulär begonnen. Deutlicher wird dass, wenn die Post in diesen Tagen die Wahlbenachrichtigungen in die vielen Briefkästen bringt. Ein Brief, der leicht zwischen Rechnungen, Prospekten und Rabattversprechen verschwinden kann. Genau davor warnt das Wahlamt nun mit Nachdruck: Bitte hinschauen, bitte nicht wegwerfen.
Demokratie im Briefkasten
Die Wahlbenachrichtigung kommt nüchtern daher, erfüllt aber eine zentrale Aufgabe. Sie bestätigt das Wahlrecht, nennt den Wahlraum und öffnet den Weg zur Briefwahl. Wer den Umschlag übersieht oder vorschnell aussortiert, riskiert unnötige Umwege – oder im schlimmsten Fall verpasste Mitsprache. Gerade deshalb bittet das Wahlamt darum, die Post der kommenden Tage aufmerksam zu prüfen.
Wenn der Brief nicht ankommt
Sollte bis Sonntag, 22. Februar, keine Wahlbenachrichtigung eingetroffen sein, heißt es handeln statt ärgern. Während der Auslegungsfrist der Wählerverzeichnisse vom 23. bis 27. Februar hilft das Wahlamt weiter. Ein kurzer Anruf genügt, um zu klären, ob der Eintrag fehlt und ergänzt werden muss. Geduld braucht es hingegen innerhalb der Familie: Die Post liefert nicht immer synchron. Wer vor dem 22. Februar anruft, bekommt daher freundlich, aber bestimmt gebremst.
Wahlraum merken, Stress sparen
Ein Blick auf die Wahlbenachrichtigung lohnt sich sofort. Wer sich den Wahlraum einprägt, steht am Wahltag nicht vor der falschen Tür. Selbst wenn der Zettel später verschwindet, bleibt der Weg im Kopf. Demokratie funktioniert manchmal ganz praktisch.
Briefwahl: bequem und flexibel
Wer am Wahltag verhindert ist oder es bequemer mag, greift zur Briefwahl. Bis Freitag, 13. März, 13 Uhr, lässt sie sich beantragen – am einfachsten per QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung. Alternativ führt der Online-Antrag über die städtische Website zum Ziel. Klassisch geht es ebenfalls: ausfüllen, unterschreiben, abschicken.
Vorab wählen – auch persönlich
Seit dem 2. Februar sind außerdem die Briefwahlausgabestellen geöffnet. Im Wahlbüro in der Friedrichstraße 16 herrscht werktags reger Betrieb, samstags ebenfalls. Auch die Ortsverwaltungen ziehen mit. Für viele wird der Gang dorthin zur kleinen demokratischen Routine – schnell erledigt, mit gutem Gefühl.
Symbolfoto ©2026 Pixabay
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