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Wiesbaden wird Rainbow City

Wiesbaden tritt Rainbow Cities Network bei

Wiesbaden möchte so gesellschaftliche Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Zusammenarbeit mit anderen Städten weltweit fördern. Deshalb ist die Landeshauptstadt dem internationalen Rainbow Cities Network (RCN) beigetreten.

Volker Watschounek 3 Jahren vor 0

Frankfurt, Heidelberg, … und jetzt Wiesbaden gehören zum Rainbow Cities Network. Die Städte betreiben aktik eine Politik für die Belange von Lesben, Schwulen … kurz für die LSBT*IQ-Community.

Pünktlich zum Christopher Street Day (CSD) wurde Wiesbaden als neues Mitglied im Rainbow Cities Network (RCN) aufgenommen. Das Netzwerk ist ein internationaler Zusammenschluss von Städten, die sich mit kommunaler LSBT*IQ-Fachpolitik befassen, und den Austausch zwischen den Mitgliedsstädten fördert. Ziel ist es, die Wirksamkeit kommunaler Ansätze gegen Diskriminierung – und die Akzeptanz und Vielfalt für Lesben, Schwulen, Bisexuellen sowie trans- und intergeschlechtlichen Menschen zu erhöhen. Im Rahmen des Regenbogenempfang für Vereine und geladene Gäste im Innenhof des Wiesbadener Rathauses erklärte Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, dass sich die Stadt für diskriminierte Minderheiten einsetzen müsse, und das Wiesbaden sich diese Aufgabe gemeinsam in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit anderen Städten stelle.

„Wiesbaden ist eine Regenbogenstadt. Das beweisen die Menschen, die hier leben, jeden Tag aufs Neue.“ – Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende

Amsterdam, Barcelona, Köln und Turin gründeten das RCN 2011, inzwischen sind 35 Städte aus 17 Ländern Teil des Netzwerks. Neben neun deutschen Städten sind auch die beiden Partnerstädte Gent (Belgien) und Ljubljana (Slowenien) Mitglied in dem internationalen Netzwerk.

„Queere Menschen, insbesondere queere Jugendliche, brauchen diesen geschützten Raum, an dem sie so sein können, wie sie sind. Ohne, dass sie Anfeindungen befürchten müssen.“ – Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende

Neben der engagierten Arbeit der Wiesbadener LSBT*IQ-Community und dem oft ehrenamtlichen Einsatz der Zivilgesellschaft betreibt auch die Landeshauptstadt selbst aktiv Vielfaltspolitik. Wiesbaden setzt sich seit langem für Akzeptanz und den Abbau von Diskriminierung aufgrund der sexuellen und geschlechtlichen Identität ein. Regelmäßig kommen Community, Politik und Verwaltung zum Runden Tisch LSBT*IQ-Lebensweisen zusammen. Im Jahr 2018 wurde daraufhin die LSBT*IQ-Koordinierungsstelle im Rathaus eingerichtet. Das nächste gemeinsame Ziel mit der Community ist die Gründung eines Queeren Zentrums. Das Vorhaben liegt Mende persönlich am Herzen.

Rainbow Cities Network lokal

Das RCN zielt darauf ab, auf lokaler Ebene die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität zu bekämpfen sowie die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt zu fördern. Sowohl LSBTI-Menschen als auch die für sie relevanten Themen, sollen gesellschaftlich stärker berücksichtigt und anerkannt werden.
Im Mittelpunkt steht der Austausch von Know-how und Erfahrungen sowie gemeinsame Aktionen.

Foto oben ©2021 Pixabay bearbeitet Wiesbaden lebt!

Alle Nachrichten aus dem Ortsbezirk Mitte lesen Sie hier.

Die offizielle Internetseite des Rainbow Cities Network finden Sie unter www.rainbowcities.com.

 

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.