Walhalla: Wiesbaden will Bundesfördermittel für die rund 70 Millionen Euro teure Sanierung des Kulturortes einwerben.
Die Stadt Wiesbaden treibt die Pläne für die Sanierung des Walhalla weiter voran und richtet den Blick dabei verstärkt auf den Bund. Bei einem Ortstermin informierten sich die Bundestagsabgeordneten Dr. Thorsten Rudolph (SPD) und Martin Rabanus (SPD) gemeinsam mit Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende über den Stand des Projekts und mögliche Förderprogramme.
Millionenprojekt mit Kulturauftrag
Nach aktuellem Planungsstand werden die Kosten für die Revitalisierung des traditionsreichen Kulturortes auf rund 70 Millionen Euro geschätzt. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2030 vorgesehen. Damit zählt das Walhalla zu den größten Kulturbauprojekten der Landeshauptstadt.
Für Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende steht dabei nicht allein die Sanierung eines historischen Gebäudes im Mittelpunkt. „Das Walhalla ist Teil der Lebensgeschichte vieler Wiesbadener“, sagte er. Nach der Wiedereröffnung solle das Haus wieder eine prägende Rolle im Kulturleben der Stadt übernehmen und das mit Strahlkraft – über die Stadtgrenzen hinaus. Dass nun Förderanträge beim Bund möglich seien, sei deshalb ein wichtiger Schritt.

Unterstützung aus Berlin
Die beiden Wiesbadener Bundestagsabgeordneten signalisierten beim Vor-Ort-Termin Unterstützung. Thorsten Rudolph sprach von einem „beeindruckenden Konzept“, von dem er sich bei der Besichtigung überzeugen konnte. Martin Rabanus verwies auf die Bedeutung sogenannter „Dritter Orte“, die Begegnung und gesellschaftlichen Austausch fördern. Das Walhalla habe das Potenzial, ein solcher Ort für die Innenstadt zu werden. Deshalb wolle er sich für eine Bundesförderung des Projekts einsetzen. Ob und in welchem Umfang Mittel fließen, entscheidet sich allerdings erst im weiteren Förderverfahren.
Visualisierung ©2026 LH Wiesbaden
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Weitere Informationen zur Entwicklung der Walhalla.



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